Krabbeln & Gehen

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  • Floor Surfer Nordic Floor Surfer Nordic
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  • Giggables Ball mit Sound (versch. Farben.), 1 Stk. Giggables Ball mit Sound (versch. Farben.), 1 Stk.
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  • 3-in-1 Rutscher - My First, Steele 3-in-1 Rutscher - My First, Steele
    6 Mon. – 5 J.

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  • Giraffe mit Licht und Ton Giraffe mit Licht und Ton
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    9 großartige Motorikartikel, für Spaß und motorisches Lernen.

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  • Sensorikbälle Mini - 6 Stk. Sensorikbälle Mini - 6 Stk.
    6 Mon. – 11 J.
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  • Sinnesball ohne Luft - Gelb, Ø16 cm Sinnesball ohne Luft - Gelb, Ø16 cm
    6 Mon. - Senior
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  • Sensorische Bälle mit buntem Innenleben Sensorische Bälle mit buntem Innenleben
    6 Mon. – 11 J.
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  • Kreisel Mini - inkl. Kissen Kreisel Mini - inkl. Kissen
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  • Sensorikbälle - Boho Chic (10 cm), 4 Stk. Sensorikbälle - Boho Chic (10 cm), 4 Stk.
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Wie lernt ein Baby zu krabbeln? Krabbeln & Gehen

Das Krabbeln lernen beginnt bereits damit, dass dein Baby sich darin übt, auf dem Bauch zu liegen und versucht den Kopf zu heben, um neugierig seiner Umgebung zu folgen oder ein Auge auf das zu haben, was du gerade tust.

Um krabbeln zu können, bedarf es einer gewissen motorischen Stärke, einer guten Koordination der Körperhälften und einer starken propriozeptiven Wahrnehmung. Viele Kinder lernen das Krabbeln ganz von selbst, wir haben hier trotzdem einige Ratschläge zusammengestellt, wie du dein Kind darin unterstützen kannst, mit dem Krabbeln zu beginnen, und um später auf die Beine zu kommen und die ersten Schritte zu machen.

Manche Kinder liegen auf dem Bauch und versuchen, den Po in die Luft zu heben oder die Knie unter sich hochzuziehen. Andere beginnen damit, sich an den Armen nach vorne zu ziehen, schieben den Körper rückwärts oder bewegen sich im Sitzen nach vorne. Manche Kinder wackeln erst einmal ein paar Wochen lang auf allen vieren, bevor sie damit beginnen, eine Hand nach vorne zu bewegen. Hierbei ist es wichtig, viel Geduld zu haben und dein Kind möglichst auf dem Bauch liegen zu lassen, wenn ihr auf dem Boden spielt.

Spannende Babybälle eignen sich hervorragend, wenn dein Kind damit beginnt, das Krabbeln zu versuchen. Weil sie dazu neigen, immer weiter wegzurollen, sobald man näher kommt und versuchen möchte, danach zu greifen.

Eigentlich kannst du fast jedes Spielzeug verwenden, das dein Kind interessant findet. Vielleicht kannst du bereits erkennen, welche Vorlieben dein Kind hat und dass manche Spielsachen – z.B etwas in kräftigen Farben oder etwas mit Ton und Licht spannender ist als alles andere.

Manche Babys scheinen etwas passiver zu sein und grunzen einfach auf ihrer Spieldecke, wenn sie ihr Spielzeug nicht erreichen können. Aber auch Babyspielzeug mit lustigen Knöpfen und Geräuscheffekten sind bei den Kleinsten oft ein Hit und motiviert sie, in dessen Richtung zu robben oder hinterherzukrabbeln. Denn es ist harte Arbeit für die Muskeln, in Schwung zu kommen.

Gib deinem Kind gerne Herausforderungen. Es ist verlockend, gleich mehrere Spielsachen direkt auf die Decke deines Babys zu legen, damit dein Kind zufrieden und gut unterhalten ist. Doch es kann der Entwicklung zusätzliche Impulse geben, wenn das Spielzeug wegrollen kann oder vielleicht außerhalb der Reichweite liegt und Melodien spielt . Dann fühlt sich dein Kind motiviert, seinen Körper einzusetzen und sich umzudrehen und zu wenden, und dann zu lernen, wie es sich vorwärts bewegen kann und auch die Knie ins Spiel bringt. Komm du ruhig auch auf den Boden – das kann dein Kind motivieren.

Habt ihr glatte Böden? Falls die Knie leicht wegrutschen, kann es für dein Kind etwas schwerer sein, sich auf den Knien zu halten. Spielmatten, nackte Beinchen und Füße oder doch ein Strampler mit Polstern an den Knien können bei Bedarf eine Lösung sein.

Krabbeln lernen – Alter

Babys lernen das Krabbeln in ihrem eigenen Tempo. Einige sind kleine Schnellstarter und mit einem Alter von nur 6 Monaten beginnen sie, sich auf Händen und Füßen fortzubewegen. Die meisten Babys lernen das Krabbeln in einem Alter von etwa 8 Monaten und manche dann im Alter von 10 oder 11 Monaten.

All das ist völlig okay und normal und kein Grund zur Sorge. Obwohl es schwierig sein kann, keine Vergleiche mit den anderen der Eltern-Kind-Gruppe anzustellen, deren Babys möglicherweise schon weiter sind als dein kleiner Wonneproppen – oder es mit deinem ersten Kind zu vergleichen, das möglicherweise schneller unterwegs war. Zum Glück ist das ganze kein Wettbewerb.

Hilfe – mein Kind krabbelt überhaupt nicht.

Mit dem Krabbeln und Laufen beginnt dein Baby erst, wenn die Tiefensensibilität gut entwickelt ist. Es ist der Sinn, der den schweren Kopf im Verhältnis zum Rest des Körpers kontrolliert. Dieser wird angeregt, indem dein Kind Bewegungen kreuz und quer über die Mittellinie des Körpers macht. Hilf deinem Kind in die richtige Richtung, indem du es dazu motivierst,sich zu drehen und rollen um ein spannendes Spielzeuge zu greifen. Je mehr dein Kind hin- und herschaukelt, sich dreht, wiegt und schaukelt, desto besser. Mehr dazu erfährst du in der nächsten Überschrift, denn dort findest du die Tipps, die auch dann gelten, wenn dein Kind Gleichgewicht und Motorik für das Laufen lernen benötigt.

Du kannst dein Kind bei der Überkreuzkoordination unterstützen, indem du den linken Fuß des Babys zur rechten Hand und den rechten Fuß zur linken Hand führst, wenn dein Baby auf dem Rücken liegt. Das muss nicht mehr als ein paar Minuten dauern, du kannst es machen, wenn du die Windel wechselst oder wenn dein Baby einfach nur entspannt auf dem Rücken liegt.

Wie lernt ein Baby laufen?

Um auf zwei Beinen aufzustehen und zu gehen zu beginnen, sind Gleichgewicht und eine starke Rücken- und Bauchmuskulatur erforderlich. Dein Baby wird es auf jeden Fall lernen, selbständig aufzustehen und sich an den Möbeln entlang zu hanteln - und irgendwann fasst es dann den Mut, auf den kleinen unsicheren Beinchen davon zu stapfen! Verwende gerne ein Kletterdreieck , an dem sich dein Kind festhalten kann. So ist es anfangs leichter, stehen zu bleiben. Bitte zieh deinem Kind auch die Socken aus, damit die Füße auf einem glatten Holzboden nicht herumrutschen.

Während dieser Zeit ist das Schaukeln ein geniales und lustiges Training für die Tiefensensibilität, daher legen wir dir dringend ans Herz, in eine sensorische Schaukel eine Nestschaukel oder eine Babyschaukel zu investieren, die dein Kind oft benützen kann. Schaukeln können sowohl drinnen oder draußen aufgehängt werden, wo ihr sie auch einfach abnehmen könnt, damit sie dort nicht den ganzen Tag hängen. Du kannst dein Kind auch in einem Kreisel drehen. Oder du legst dein Kind auf ein Laken oder ein großes Tuch und ziehst es herum. Auch für dich ist das eine gute Übung.

Dein Kind genießt es, wenn es jeden Tag herumgewirbelt und "auf den Kopf" gestellt wird – gerne auch mehrmals am Tag - oder einfach so oft, wie du und deine Arme wollen. Es fühlt sich vielleicht ein wenig wild an, ein Baby mit dem Kopf nach unten zu halten und es mit den Beinen in der Luft zappeln zu lassen. Und es ist wohl auch nicht die beste Idee, das direkt nach einer Mahlzeit zu tun. Das haben wir schon gelernt... Aber es ist wirklich wundervoll für die Balance deines Kindes, den wenn die Tiefensensibilität trainiert wird, indem es täglich geschaukelt, auf den Kopf gestellt und herumgeschwungen wird. Sowohl das Gleichgewichtsempfinden als auch die propriozeptive Wahrnehmung profitieren davon.

Mehr über die Tiefensensibilität kannst du auf unserem Blog lesen.

Sitzt dein Kind bereits stabil? Dann könnte ein Laufrad deinem Kind viel Freude machen. Man kann Laufräder bereits für Kinder ab 1 Jahr bekommen, aber wenn dein Kind stabil sitzen kann, ist es vielleicht spannend, es darauf zu setzen und zu trainieren, sich mit den Füßen nach vorne zu schieben. Das ist einfacher als Krabbeln, denn auf dem kleinen Laufrad sind nur die Beine aktiv, während die Arme eine kleine Pause von den täglichen Überkreuz-Übungen bekommen.

Stärke das Gleichgewicht deines Babys im Schwimmbad

Bekommst du müde Arme nur beim Gedanken an das Herumtollen? Dann überlege dir einen Ausflug ins Schwimmbad. Denn Babyschwimmen eignet sich hervorragend, um das Gleichgewicht deines Kindes zu stärken. Im Alter von 3 bis 9 Monaten ist es wirklich sinnvoll, um einen Ausflug ins Schwimmbad zu versuchen – und es ist ein toller Ort, um das Gleichgewicht von Babys zu trainieren und ihnen das Gefühl der Schwerelosigkeit zu vermitteln.

Lege dein das Baby zum Beispiel über deinen Arm, sodass es den Kopf heben muss, um sich all die spannenden Dinge im Schwimmbad anzusehen. Der Aufenthalt im Schwimmbad kann mit den vielen Eindrücken auch etwas überwältigend sein. Behalte daher die Signale deines Babys stets im Auge. Vielleicht dauert es nur 10-15 Minuten und es ist für heute genug.

Laufen lernen - Alter

Die Norm, wann Babys lernen, selbstständig zu stehen, ist sehr weit gefasst. Und es sind nur die absolut schnellsten Babys in dieser Kategorie, die bereits im Alter von 9 Monaten zu gehen beginnen. Manche der Kleinen haben ihre ersten Schritte an ihrem ersten Geburtstag bereits hinter sich und können eigenständig herumzuckeln. Andere wiederm brauchen etwas mehr Zeit, bis ihre Rücken- und Bauchmuskulatur ausreichend entwickelt und die notwendige Balance vorhanden ist, bevor sie auf ihren zwei Beinchen losmarschieren beginnen.

Die meisten Kinder lernen laufen, wenn sie zwischen 10 und 18 Monate alt sind. Den Meilenstein „Laufen lernen““ haben wir dennoch in diese Alterskategorie mitgenommen, da du bereits jetzt mit den oben genannten Tipps dein Baby gut unterstützen kannst, diese Sache mit dem Laufenlernen anzugehen.

Manche Babys fangen beispielsweise bereits mit 7 Monaten an eigenständig zu stehen - und dann könnte so ein Lauflernwagen plötzlich relevant sein. Wusstest du übrigens, dass einige der modernen Lauflernwägen über eine Bremsfunktion verfügen, der Lauflernwagen also einen kleinen Widerstand bietet? Den klassischen Lauflernwagen von Brio könnt ihr mit Bauklötzen und Babybüchern füllen. Das verhindert auch, dass die Räder durchdrehen.

"Hoppla - einfach wieder aufstehen!"

Es erfordert Mut, wenn dein Kind seinen Lauflernwagen oder Couchtisch loslässt und völlig ohne Unterstützung zu laufen beginnt. Und deine Reaktion ist für dein Kind wichtig, wenn es sich endlich traut, es zu versuchen. Sei also aufmerksam und anerkennend dabei – und lege eine Matte oder eine weiche Unterlage unter - oder schirme die Stellen ab, an denen sich dein Kind verletzen könnte, damit du keine nervöse Zuckungen bekommst, wenn dein Kind sich auf seine Beine wagt.

Und vergiss nicht, dass es der Entwicklung deines Kindes nicht schadet, wenn es mal rückwärts in das Tischbein krabbelt oder auf den Popo fällt. Natürlich müssen wir unsere Kleinen vor gefährlichen Situationen schützen. Aber kleine harmlose Stürze halten sie schon aus. Der Körper registriert dabei nämlich neues Wissen und das Kind macht eine wertvolle Erfahrung und bekommt ein besseres Verständnis für die Begrenzungen und Möglichkeiten des eigenen Körpers.

Wenn dein Kind also mal fällt oder wo anstößt, reagiere einfach mit einem Lächeln und sag: "Hoppla" und „Einfach wieder aufstehen“, damit dein Kind den Mut bekommt, es wieder zu versuchen.