Ostern für Kinder: so feiern wir das Fest (und was ist Ostern eigentlich)?

Ostern für Kinder
25. März 2025

Ostern für Kinder - Familienzeit, Spielen und Traditonen

Ostern ist für die meisten Familien mit Kindern eine willkommene Ferienzeit, in der man sich mit Freunden und Familie trifft, um lecker zu essen, zu entspannen und Zeit miteinander zu verbringen. In den Osterferien gibt es Zeit zum Spielen, oft schönes Wetter zum Rausgehen – und vielleicht sogar, um kleine Projekte zu beginnen, die der Familie und den Kindern einen tollen Sommer bereiten. Es ist einfach Zeit, zusammen zu sein, eine Pause vom Alltag einzulegen und die Gesellschaft der anderen richtig zu genießen.

Ostern ist auch eng verbunden mit Traditionen – sowohl neuen als auch alten. Familientraditionen werden wieder lebendig, wenn wir selbst Kinder bekommen, oder neue entstehen in Versionen, die genau zu unserer eigenen Familie passen. Manche haben auch das Glück, dass ein Großelternteil noch immer die ganze Familie zum Osteressen zusammenbringt, genau so, wie man es immer gemacht hat – mit all den Traditionen, die dazugehören.

Es ist schon witzig, wie Feiertage dafür sorgen, dass Wörter wie „immer“ und „normalerweise“ plötzlich eine positive Bedeutung und besonderen Wert bekommen. Manchmal brauchen wir Veränderung, Innovation und frische Ideen. Aber bei Feiertagen glauben wir oft, alles müsse genau so sein wie immer. Zumindest denken wir das. Eigentlich machen wir nämlich vieles ganz unbemerkt auf unsere eigene Art.

Dabei macht es gar nichts, wenn Traditionen sich verändern. Das haben sie nämlich schon immer getan. Traditionen begleiten uns Menschen und passen sich an die Gesellschaft an, in der wir leben. Niemand feiert Ostern, Fasching oder Weihnachten heute noch genauso wie vor 50 Jahren. Wir Menschen sind anpassungsfähig und kreativ – deshalb sind wir uns sicher, dass Ostern dieses Jahr richtig schön wird.

Aber was ist eigentlich Ostern eigentlich?

Wie wir es im deutschsprachigen Raum gewohnt sind, vermischen wir oft alte heidnische Bräuche mit christlichen Traditionen. Für die meisten von uns fühlt sich das ganz natürlich an (wir machen das übrigens auch zu Weihnachten). So gehen Jesus und der Osterhase gemeinsam Hand in Hand wie zwei richtig gute, alte Freunde.

Hier bekommst du eine Übersicht über die einzelnen Ostertage und ihre Bedeutung für Christen. Falls du lieber direkt zu diesen Themen springen möchtest:

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Was ist Palmsonntag?

Palmsonntag ist der Tag, an dem Jesus auf einem Esel in Jerusalem einzog. Zu diesem Zeitpunkt war Jesus schon ziemlich bekannt in der Gegend, und die Menschen mochten ihn, weil er richtig kluge Sachen sagte. Jerusalem war damals eine wichtige Großstadt, in der viele reiche und mächtige Leute wohnten. Deswegen war es für Jesus bedeutend, diese Stadt zu besuchen. Kurz vorher war Jesus „gesalbt“ worden, was bedeutet, dass ein heiliger Mann ihn gesegnet hatte. Dadurch waren sich alle sicher, dass er Gottes Sohn war – oder zumindest fast alle. Denn die mächtigen Leute in Jerusalem waren anderer Meinung.

Palmsonntag heißt so, weil die Menschen in Jerusalem Jesus bei seinem Einzug feierten, indem sie ihm mit Palmzweigen zuwinkten.

Jesus wusste allerdings bereits von einer Prophezeiung, dass er in Jerusalem sterben würde.

Was passierte am Gründonnerstag?

An diesem Tag wird es für Jesus richtig ernst. Er weiß inzwischen, dass Gott vorhat, ihn sterben zu lassen – eine Vorhersage, die ihm verständlicherweise gar nicht gefällt. Am Gründonnerstag versammeln sich Jesus und seine Anhänger, die man Jünger nennt, im Garten Gethsemane und essen gemeinsam eine Mahlzeit. Jesus wäscht dabei auch die Füße seiner Jünger. „Grün“ stammt hier von „greinen“, was so viel bedeutet wie „weinen“ oder „klagen“.

Dieses Essen wird das letzte sein, das Jesus mit seinen Jüngern einnimmt, und deshalb wird es auch „das letzte Abendmahl“ genannt. Einer seiner engsten Jünger, Judas, hat nämlich den römischen Soldaten verraten, wo sich Jesus befindet, damit sie ihn festnehmen können. Die mächtigen Leute in Jerusalem, allen voran Pontius Pilatus und König Herodes, sahen Jesus als ernste Bedrohung an, da er offen gegen ihre Machtpositionen und religiösen Überzeugungen sprach.

Judas fand inzwischen, dass Jesus zu viel Aufmerksamkeit auf sich zog, zu viel redete und der Sache der Jünger und des frühen Christentums nicht mehr richtig diente. Deshalb verriet er ihn für 30 Silberstücke, wie es im Evangelium heißt. Judas zeigt den Soldaten, wer Jesus ist, indem er ihm einen Kuss gibt – daher kommt auch der Ausdruck „Judaskuss“.

Ein anderer Jünger, Petrus, folgt Jesus heimlich, leugnet aber dreimal, ihn überhaupt zu kennen. Dieses Versagen hatte Jesus ebenfalls bereits vorhergesagt. In seinen letzten Stunden vor der Festnahme schlafen alle Jünger ein. Jesus ist ängstlich und ganz allein mit der Gewissheit, dass Gott möchte, dass er sich für die Menschheit opfert.

Was ist Karfreitag?

Pontius Pilatus ist nicht überzeugt davon, dass Jesus wirklich schuldig ist, aber die Menge fordert Blut. Deshalb überlässt er König Herodes die Entscheidung, und Herodes erklärt Jesus für schuldig. Anstelle von Jesus lässt Herodes einen bekannten Räuber frei, der genauso gut am Kreuz hätte hängen können. Das Volk bekommt seinen Willen.

Karfreitag ist ein trauriger Tag. Jesus wird mit einer Dornenkrone durch Jerusalem geführt und muss sein eigenes Kreuz tragen. Auf dem Hügel Golgatha, was übersetzt „Schädelstätte“ bedeutet, wird er ans Kreuz genagelt. Dort hängt er den ganzen Tag, bis er schließlich stirbt.

Ein Soldat sticht mit seinem Speer in Jesus' Seite, um zu überprüfen, ob er wirklich tot ist. Danach wird Jesus vom Kreuz genommen, gereinigt und in einem Felsengrab begraben. Vor das Grab wird ein großer Stein gerollt, und römische Soldaten halten Wache.

Was passiert am Ostersonntag:

Am Sonntagmorgen nach der Kreuzigung geht eine Gruppe Frauen – unter anderem Maria Magdalena – zum Grab, um nach Jesus zu sehen. Doch sie finden den großen Stein weggerollt und das Grab leer vor. Jesu Leichnam ist verschwunden. Ein Engel erscheint und erklärt den Frauen, dass Jesus auferstanden ist, und sagt, dass sie ihn in Galiläa treffen können, dort wo er geboren wurde.

Ostersonntag ist der wichtigste Feiertag der christlichen Kirche. Er feiert die Auferstehung Jesu und zeigt damit, dass Jesus, obwohl ein Mensch, gleichzeitig auch Gottes Sohn ist.

Was ist Ostermontag?

Den Tag nach Ostersonntag verstehen unterschiedliche christliche Glaubensrichtungen etwas verschieden. In der Kirche glaubt man meist, dass Jesus sich mehrfach seinen Jüngern zeigte, um ihnen zu erklären, dass er tatsächlich als Mensch auferstanden war – und nicht bloß als Heiliger Geist.

Die meisten Familien nutzen den Ostermontag zum Entspannen und Ausruhen nach dem großen Osteressen am Vortag.

Ostern mit Kindern – eine wundervolle Zeit voller Traditionen und Wiederholungen

Kinder lieben Traditionen. Wir sagen es noch mal ganz deutlich: Kinder LIEBEN Traditionen!

Dass etwas immer wiederkommt, etwas, worauf sie sich freuen können – und das sie gemeinsam mit ihrer Familie und den Menschen feiern, die ihnen nahestehen. Die Freude der Erwartung ist unbezahlbar. Oder wie Søren Kierkegaard es so schön ausgedrückt hat: „Darum macht die Wiederholung, wenn sie möglich ist, einen Menschen glücklich…“

Und wir verstehen auch genau, warum. Kinder freuen sich auf etwas Vertrautes, etwas Sicheres, etwas Schönes – etwas, das sie gemeinsam mit ihrer Familie erleben. Mit den Menschen, die sie am allerliebsten haben. Dabei geht es nicht um die alltäglichen Routinen, von denen wir alle genug haben: Zähneputzen, schnell morgens aus der Tür kommen, kochen, Hausaufgaben erledigen und ins Bett gehen.

Es geht um das Zusammensein und um wenige, besondere Ereignisse, die fest im Jahr verankert sind – Jahr für Jahr. Ereignisse, die bestimmte Rituale und Wiederholungen enthalten, auf die sich Kinder freuen. Weil sie sie mit positiven Gefühlen verbinden. Weil sie genau wissen, was passieren wird – und sich dabei sicher und geborgen fühlen. Kleine Anpassungen sind immer willkommen, solange wir die Feiertage gemeinsam feiern und Zeit miteinander verbringen.

Die Vorfreude gibt deinem Kind Energie

Manchmal kann es ganz schön schwierig sein, geduldig auf ein bestimmtes Ereignis zu warten – besonders, wenn man sich sehr darauf freut. Doch genau diese Energie und Ungeduld kannst du positiv nutzen, indem du dein Kind aktiv in die Oster-Vorbereitungen einbeziehst: Zum Beispiel beim Eierbemalen oder beim gemeinsamen Dekorieren (was übrigens alles auch fantastische Übungen für die Feinmotorik sind).

Außerdem könnt ihr gemeinsam einige der traditionellen Osterspiele ausprobieren. Denn Ostern bietet jede Menge alte Spiele und Bräuche. Welche Traditionen habt ihr denn eigentlich bei euch in der Familie?

Osteraktivitäten und Traditionen

Es ist nie zu spät, neue Familientraditionen entstehen zu lassen. Zur Inspiration haben wir hier einige alte Spiele und Aktivitäten gesammelt, die traditionell mit Ostern verbunden sind. Einige davon kennst du bestimmt schon, während andere vielleicht in Vergessenheit geraten sind.

Nutze die Tipps, die zu eurer Familie passen, um deinem Kind die Wartezeit bis Ostern ein bisschen leichter zu machen. Und belebt vielleicht einige der alten Spiele zur großen Osterfeier wieder. Natürlich könnt ihr auch alles Mögliche andere spielen. Hauptsache, ihr spielt – und genießt die gemeinsame Zeit.

Die Liste ist in zwei Teile gegliedert:

  • Aktivitäten, die ihr vor Ostern machen könnt
  • und Dinge, die ihr gemeinsam an Ostern unternehmen könnt.

So pustest du Eier aus und bemalst sie

Eier auszupusten und sie danach schön zu bemalen, ist eine tolle Aktivität für die ganze Familie.

Die kleinsten Familienmitglieder brauchen wahrscheinlich etwas Hilfe, um Löcher in die Eier zu stechen (jeweils oben und unten). Damit alles hygienisch bleibt, könnt ihr die Eier vorher mit kochendem Wasser übergießen oder sie kurz desinfizieren. Holt die Eier gleich danach wieder aus dem heißen Wasser, damit das Eiweiß nicht gerinnt.

Stecht mit einer Nadel jeweils oben und unten ein Loch ins Ei. Dreht die Nadel vorsichtig, bis die Löcher ungefähr 2 mm groß sind. Alternativ könnt ihr für eure Eier-Malaktion auch hartgekochte Eier nehmen oder fertige Eier aus Plastik, Styropor oder Pappe kaufen. Solche Eier findest du hier.

Die Farben könnt ihr entweder selbst herstellen oder diese natürlichen Eierfarben kaufen.

Koche die Eier zusammen mit Rote Bete, Kaffeesatz, Teeblättern oder Zwiebelschalen – so erhalten sie natürliche Farben. Alternativ kannst du die Eier auch einfach mit den Filzstiften oder Wasserfarben deiner Kinder bemalen.

Wenn ihr Lust habt, euren Eiern ein schönes Muster zu verleihen, könnt ihr die Schale vor dem Färben vorsichtig anritzen. Ihr könnt die Eier auch mit Kerzenwachs beträufeln, bevor ihr sie färbt. Dort, wo das Wachs aufgetragen wurde, nimmt das Ei keine Farbe an, und es entstehen tolle Muster.

Ideen zum Oster-Dekorieren

Eine schöne Möglichkeit, Ostern für deine Kinder sichtbar zu machen, ist es, gemeinsam zu dekorieren.

Ihr könnt zusammen rausgehen und Zweige sammeln (gerne welche, die schon kurz vorm Austreiben sind), um sie aufzuhängen oder in Vasen zu stellen. Und dann ist Bastelzeit angesagt:

  • Schneidet hübsche Ostermotive aus.
  • Wickelt niedliche Küken aus Wolle.
  • Hängt eure toll bemalten Eier oder Federn an die Zweige (vielleicht könnt ihr euch ja vorher noch ein bisschen gegenseitige Feder-Kitzel-Attacken liefern).

Hier findest du übrigens eine große Auswahl an Osterdeko aus unterschiedlichen Materialien.

Die klassischen Osterfarben sind Gelb und Grün (aber natürlich könnt ihr alle Farben verwenden, die euch gefallen). Stöbert in euren Schränken und Schubladen, um passende Dinge in diesen Farben zu finden. Daraus lassen sich tolle Deko-Arrangements gestalten. Schaut doch mal in der Küche, im Kleiderschrank oder im Kinderzimmer vorbei. Gelbe Kochlöffel, grüne Rührschüsseln, Schals, Zitronen, Limetten, Bananen oder Wollreste verwandeln sich plötzlich in wunderschöne Osterdekorationen.

Und warum nicht gleich ein paar Spielsachen hinzufügen? Vielleicht habt ihr ja irgendwo ein Schaf, einen Hasen, ein Dinosaurierei oder ein Küken herumliegen. Dein Kind hilft bestimmt gerne dabei, das perfekte Spielzeug für die Osterdeko zu finden.

Ihr könnt außerdem hübsche kleine Nester basteln, um eure (bemalten) Eier hineinzulegen.

Bastelt kleine Nester aus Birkenzweigen für eure Ostereier

Birkenzweige sind schön dünn und biegsam – perfekt, um daraus hübsche kleine Osternester zu basteln. Wenn ihr welche Zweige findet, wickelt sie einfach zu einem Nest zusammen und fixiert sie mit etwas Schnur oder Faden. Falls ihr keine Birkenzweige zur Hand habt, könnt ihr auch Zeitungspapier in Streifen reißen oder schneiden und daraus ein gemütliches Vogelnest formen. Ein Brotkorb funktioniert übrigens ebenfalls wunderbar als Osternest!

Stellt dazu gerne ein Bund Osterglocken in eine Vase und beobachtet gemeinsam, wie schnell sie aufblühen.

Ihr könnt auch gemeinsam die ersten Frühlingsblumen pflücken gehen. Vielleicht erwischt dein Kind dabei nur die Blütenköpfe – aber das macht nichts. Sie sehen nämlich auch sehr süß aus, wenn du sie in eine kleine Schale mit Wasser legst.

Kresse aussähen

Es macht richtig Spaß, Kresse zu säen und anschließend Tag für Tag zuzuschauen, wie sie langsam wächst und gedeiht.

Sät die Kresse in hübschen kleinen Schalen oder Eierbechern (eins pro Person). Legt dafür einfach ein bisschen Watte auf den Boden, streut Kressesamen darauf und befeuchtet sie gut.

Die fertige Kresse könnt ihr dann direkt auf den Tisch beim Osterbrunch stellen oder zwischendurch als leckeren Snack auf einem Butterbrot genießen. Rechnet ungefähr mit 8 Tagen, bis die Kresse bereit zum Essen ist.

Aktivitäten mit Kindern zu Ostern:

  • Eier auspusten und bemalen

  • Ostereier-Suche / Schatzsuche mit dem Osterhasen

  • Eier-Wettrennen

  • Eierrollen (Eiertrudeln)

  • Spiel: „Alle meine Küken, kommt nach Haus!“

  • Federn pusten

An Ostern haben viele von uns durch die Feiertage ein paar zusätzliche Tage frei, um mit unseren Kindern zu entspannen und gemeinsam Osterbrunch oder -essen mit Familie und Freunden zu genießen. Die perfekte Gelegenheit, um alte Oster-Spiele hervorzuholen!

Ein absoluter Klassiker unter den Oster-Spielen ist die Ostereier-Suche.
Aber wie genau geht das eigentlich?

So gelingt die Ostereier-Suche

Je nach Wetter und Lust kannst du die Ostereier-Suche drinnen oder draußen veranstalten. Besonders schön ist es allerdings, alle einzupacken und rauszugehen – vor allem, wenn man als Erwachsener gerade zwei Runden Heringshäppchen mit Ei und viele andere Leckereien vom Osterbrunch hinter sich hat.

Vor der Eiersuche versteckst du heimlich Eier im Garten oder im Haus. Vielleicht benutzt du sogar die Eier, die ihr vorher zusammen bunt bemalt habt. Alternativ könnt ihr auch Plastik-Eier nehmen. Wir haben ein paar tolle, teilbare Eier, in denen kleine Zettel mit Aufgaben oder Hinweisen versteckt werden können. So wird die Ostereier-Suche zur Schatzsuche, bei der die Kinder entweder kleine Rätsel lösen, Hinweise sammeln oder einfach jede Menge Leckereien finden.

Und genau jetzt erzählst du von dem Osterhasen!

Woher kommt der Osterhase?

Der Osterhase stammt ursprünglich aus Deutschland und symbolisiert Fruchtbarkeit und das erwachende Leben. Irgendwann passierte dann etwas ziemlich Merkwürdiges: Der Hase fing plötzlich an, Eier zu legen.

Ein bisschen ungewöhnlich für ein Säugetier. Anfangs sollten Kinder ein Nest bauen und es irgendwo im Haus gut verstecken. Der Osterhase kam dann nachts vorbei und legte bunte, schöne Eier hinein – allerdings nur für brave Kinder. Daraus entwickelte sich mit der Zeit die Ostereier-Suche, bei der heute die Erwachsenen Eier im Garten verstecken und die Kinder sie finden dürfen.

Falls du richtig viel Energie hast oder einfach Lust auf etwas Besonderes, kannst du aus der Ostereier-Suche eine richtige Schatzsuche machen. Verstecke bei jedem Ei kleine Hinweise, die zum nächsten Versteck führen. Nutze Zeichnungen oder Fotos, falls viele kleinere Kinder mitmachen.

Vielleicht bekommt der Sieger (oder das Siegerteam) am Ende sogar einen kleinen Preis?

Willst du noch mehr über den Osterhasen wissen, der Eier legt? Dann schau doch mal in unseren Osterhasen-Blogbeitrag hier.

So spielt ihr Eier-Wettrennen

            Spiel Nr. 1:
            Alle Teilnehmer balancieren ein hartgekochtes Ei auf einem Löffel und rennen um die Wette. Je nach Alter und Mut könnt ihr den Löffel in der Hand oder im Mund halten. Teilt euch z.B.                in zwei Staffelteams auf, die nacheinander mit dem Ei auf dem Löffel eine Strecke ablaufen und das Ei dann weitergeben.

            Spiel Nr. 2:
            Baut eine Strecke auf dem Rasen, z.B. mit Schnüren oder Zweigen als Markierung. Jetzt gilt es, sein Ei so schnell wie möglich bis ans Ziel zu rollen. Dazu könnt ihr eure Hände oder                          vielleicht einen Schläger benutzen.

Diese Spiele trainieren Lachmuskeln, Motorik, den Spaß am Zusammensein – und ganz nebenbei auch den Gleichgewichtssinn (mehr dazu findest du hier).

Vergiss das ordentliche Outfit, stürze dich einfach ins Spiel und den Wettbewerb. Dein Kind wird es lieben und niemals vergessen!

Eierrollen (Eiertrudeln)

Hast du schon mal ein Ei angefeuert? Klingt lustig, passiert aber schnell beim Eierrollen!

Beim Eierrollen handelt es sich um ein altes, traditionelles Osterspiel. Ihr startet oben auf einem kleinen Hügel und rollt eure hartgekochten Eier hinunter. Ziel ist, wessen Ei am weitesten rollt oder welches Ei am längsten unversehrt bleibt.

„Alle meine Küken, kommt nach Haus!“

Hier ist ein Spiel, bei dem viele Teilnehmer mitmachen können. Sicherlich kennen einige das Spiel unter einem anderen Namen, hier eine Variante davon:

So geht’s:

  • Ihr wählt zuerst eine Henne (die Mutter), einen Fuchs und viele kleine Küken aus. Die eine Seite des Gartens/der Halle ist der „Wald“, die andere Seite das Zuhause der Küken bei der Henne.
  • Die Henne schickt ihre Küken in den Wald, wobei diese unterwegs den Fuchs ärgern.

 

  •  Irgendwann ruft die Henne laut: »Alle meine Küken, kommt nach Haus!«
  • Die Küken antworten: »Wir trauen uns nicht!«
  • Die Henne fragt: »Warum nicht?«
  • Küken: »Der Fuchs ist da draußen.«
  • Henne: »Was macht der Fuchs?«
  • Küken: »Er frisst uns auf.«
  • Henne: »Kommt trotzdem!«

 

  • Nun laufen alle Küken los und versuchen, am Fuchs vorbeizukommen. Der Fuchs fängt dabei so viele Küken wie möglich, diese scheiden dann aus. Das Spiel wiederholt sich, bis alle Küken gefangen sind. Das zuletzt gefangene Küken wird beim nächsten Mal zum Fuchs.

Viele Familien spielen die Variante, in der gefangene Küken selbst zu Füchsen werden und beim nächsten Durchlauf mithelfen, bis alle „gefressen“ sind.

So spielt ihr "Puste die Feder"

  • Bildet kleine Teams, z.B. jeweils zwei Personen zusammen. 
  • Werft eine Feder hoch in die Luft und fasst euch dann an den Händen. Jetzt gilt es, gemeinsam so kräftig zu pusten, dass die Feder nicht auf den Boden fällt. Ihr dürft euch dabei nicht loslassen – und die Feder natürlich nicht mit der Hand berühren.
  • Das Team, dessen Feder am längsten in der Luft bleibt, gewinnt.

Nach all den aktiven Spielen und dem gemeinsamen Spaß tut es bestimmt gut, eine kleine Pause einzulegen und zu entspannen.

Falls eure Familie gerne wetteifert, könnt ihr die Gewinner natürlich mit kleinen Preisen belohnen. Hier sind einige Vorschläge für Gewinne oder Ostereier, die nicht auf die Zähne gehen und lange Freude bereiten.

Natürlich sollt ihr auch einfach jede Menge andere Dinge ausprobieren: Spiele spielen, kreativ werden, etwas bauen – und draußen spielen. Schau gerne mal hier bei unseren Gartenspielen und anderem tollen Zubehör für draußen vorbei.

Wir wünschen dir und deiner Familie fröhliche Ostertage mit viel Spaß, Spielen und gemeinsamem Genuss!