Was ist wahr und was ist falsch, wenn du Spielzeug online kaufst?
- Möchtest du wissen, ob es sicher ist, Spielzeug bei TEMU zu kaufen? Dann lies hier weiter.
- Machst du dir Sorgen, ob du vielleicht gefährliches oder giftiges Spielzeug für dein Kind kaufst?
- Bist du skeptisch gegenüber all den Geschichten über Betrug, Täuschung und Abzocke, die in den Medien über den Onlinekauf von Spielzeug kursieren?
- Ist es wirklich immer am besten, bei dem billigsten Onlineshop zu bestellen?
In diesem Beitrag teilt die ToyAcademy ihre Erfahrungen mit dem Online-Shopping. Unter anderem zeigen wir dir, wie du ungewollt ein dubioses Geschäftsmodell unterstützen kannst, wenn du auf einer bestimmten Webseite auf „Kaufen“ klickst. Wir erklären auch, womit verschiedene Shops und Webseiten ihr Geld verdienen – und warum es teils enorme Preisunterschiede bei Spielzeug gibt.
Wir räumen mit einer Reihe von Mythen rund ums Spielzeugshopping im Netz auf, damit du weißt, wann du mit gutem Gefühl auf „Kaufen“ klicken kannst – und wann du lieber die virtuelle Tür eines Webshops zuschlagen und sagen solltest: „STOPP, dafür will ich mein Geld nicht ausgeben.“


Mit ein paar Überlegungen und ein paar cleveren Tricks im Ärmel kannst du ganz beruhigt online einkaufen.
Denn es geht nicht darum, Angst vor den großen Giganten wie Amazon zu haben. Es geht vielmehr darum, ein kluger Käufer zu sein, mit gesundem Misstrauen und kritischem Blick auszuwählen – und die verfügbaren Werkzeuge zu nutzen, um die Transparenz eines Onlineshops zu prüfen, bevor du etwas bestellst.
Wenn du lernen möchtest, wie du mit Shoppingplattformen wie Amazon, Temu, Wish und Shein genauso gut umgehst wie mit kleineren Webshops wie der ToyAcademy, dabei gute Angebote erkennst und trotzdem sicheres, hochwertiges Spielzeug für dein Kind kaufst – dann lies hier weiter in unserem Beitrag über Mythen rund ums Spielzeugshopping im Netz.
Warnung vor TEMU:
Ein Dachverband der europäischen Spielzeugindustrie namens TIE hat 19 Spielzeuge bei TEMU gekauft und untersuchen lassen – mit einem eindeutigen Ergebnis:
Laut einer europäischen Studie erfüllen die meisten Spielzeuge von TEMU nicht den Standards.
Außerdem hat Altroconsumo 28 Produkte von TEMU getestet.
15 dieser 28 Produkte erfüllen nicht die EU-Vorgaben zur Produktsicherheit und dürften in EU-Ländern gar nicht verkauft werden.
Wenn du dich von den extrem niedrigen Preisen bei TEMU locken lässt, kannst du also nicht wissen, was im Spielzeug steckt oder wie es produziert wurde – auch nicht unter welchen Arbeitsbedingungen. Du riskierst damit, giftiges oder auf andere Weise gefährliches Spielzeug zu kaufen, das möglicherweise sogar von Kindern unter Zwang hergestellt wurde – unter Bedingungen, die in der EU verboten sind.
Verlass dich auf deinen gesunden Menschenverstand: Ist der Preis extrem niedrig, hat das seinen Grund – und es sind meist diejenigen ganz unten in der Lieferkette, die den Preis dafür zahlen. Kauf lieber in einem Shop mit E-Commerce-Gütesiegel ein. So kannst du dir sicher sein, dass du vielleicht nicht so viel kaufst, aber dafür Spielzeug bekommst, das sicher ist – und dein Kind sich daran nicht verletzt oder versehentlich Kleinteile oder Batterien verschluckt.


1: Man kann nicht wissen, ob Spielzeug aus dem Internet gefährlich ist
Ständig entstehen neue Onlineshops auf dem globalen Markt. Jedes Mal, wenn ein neuer Webshop mit fantastischen Preisen und einer schicken App wirbt, kommen Fragen auf: Ist es wohl sicher, hier einzukaufen? Denn man kann ja nicht wissen, ob Spielzeug aus dem Internet gefährlich ist?
Doch, das kann man. Es ist ein Missverständnis zu glauben, dass man sich nicht sicher sein kann.
Dieses Missverständnis ist verständlich – vor allem wegen der vielen Fälle in den Medien über giftigen Schleim, Phthalate in Plastik, üble Dämpfe, gefährliche Kleinteile und andere Probleme mit Spielzeug aus Webshops. Wenn du in einem deutschen Geschäft kaufst, ist laut deutschem Gesetz der Shop dafür verantwortlich, dass das Spielzeug sicher ist und den Vorschriften entspricht. Es darf in keiner Weise gefährlich sein.
Dieselbe Sicherheit hast du leider nicht, wenn du Spielzeug in Shops außerhalb der EU kaufst – etwa bei Temu, Wish, Amazon, AliExpress, eBay und ähnlichen. Diese Shops müssen sich nicht an die strengen EU-Standards für Spielzeug halten.
Verbraucherrat warnt: Kein Spielzeugkauf außerhalb der EU
Forbrugerrådet Tænk har desværre flere gange fundet legetøj, som udgør sikkerhedsproblemer eller afgiver for store mængder af problematiske stoffer:
- Laut DVSI (Deutscher Verband der Spielenwarenindustrie e.V:) verstoßen 95 % der in einem Testkauf auf TEMU gekauften Spielzeuge gegen EU-Sicherheitsvorschriften.
- BUND untersuchte Produkte auf Schadstoffe und viele sind deutlich höher als europäische Richtwerte.
- Auch FOCUS berichtete über Schadstoffe in Spielzeugen und gibt eine Warnung aus.
Deshalb warnt der Verbraucherrat davor, Spielzeug außerhalb der EU zu kaufen.
Wenn du Spielzeug bei einem europäischen Onlineshop kaufst, gilt:
- Das Kaufrecht gilt genauso wie beim Einkauf in einem physischen Geschäft
- CE-Kennzeichnung sowie die europäischen Vorschriften zu Werbung, Datenschutz (GDPR), Chemikalien und Sicherheit müssen eingehalten werden.
2: Onlineshops sind günstiger als physische Geschäfte
Der Vergleich zwischen physischen Geschäften und Onlineshops ist ein bisschen komplexer, als man denkt. Physische Läden haben andere Ausgaben als Webshops – etwa für Verkaufsflächen und Personal. Webshops wiederum müssen für Versand und oft für aufwendigere Logistiksysteme zahlen.
Die ToyAcademy verdient ihr Geld damit, sorgfältig ausgewähltes Spielzeug von Lieferanten und Herstellern aus dem In- und Ausland einzukaufen – und es dann an dich weiterzuverkaufen. Damit schaffen wir lokale Arbeitsplätze, fördern das Wirtschaftswachstum und tragen zur Finanzierung des Sozialstaats bei. Das sagen wir ganz offen – aus Gründen der Transparenz. Wir sind Expertinnen für entwicklungsförderndes Qualitäts-Spielzeug, und wir verdienen unser Geld ausschließlich mit genau dem, wofür wir brennen. Wir unterstützen kreative Unternehmerinnen mit genialen Ideen, die dein Kind spielend klüger machen. Und wir fördern grüne sowie soziale Projekte in der Produktionskette.
Sehr günstige Preise bedeuten zwangsläufig weniger Gewinn – und das führt dazu, dass Mitarbeiter entlassen werden oder der Gewinn an anderer Stelle hereingeholt werden muss. Das ist im Grunde genauso logisch, wie es klingt.
Wenn eine Kugelbahn bei einem Anbieter 20 Euro kostet und bei einem anderen 15, geht es letztlich darum, wie viel Gewinn nach Abzug aller Kosten übrig bleibt – zum Beispiel für den Einkauf beim Hersteller oder Importeur, für Gehälter, Ausstattung, Räumlichkeiten, Mehrwertsteuer, Versicherungen, Zoll, Versand und all die anderen Ausgaben, die ein Geschäft mit sich bringt – ob online oder offline.
Wenn du die Kugelbahn also zu einem sehr niedrigen Preis kaufst, gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder verdient der Shop nichts daran – oder der Gewinn wird auf andere Weise gemacht. Vielleicht durch niedrige Löhne oder schlechte Arbeitsbedingungen. Vielleicht durch Einsparungen bei Versicherungen oder Mietkosten. Oder vielleicht verdient der Shop auf eine Weise an dir, die dir beim Kauf gar nicht auffällt.
Viele Webseiten verdienen zum Beispiel Geld mit:
- Verkauf von Informationen über dich und dein Klickverhalten: Diese Daten werden an Drittanbieter weitergegeben, die sie nutzen, um dir gezielt Artikel und Werbung anzuzeigen – und daran zu verdienen, wenn du darauf klickst.
- Vermietung von virtuellen Regalplätzen an andere Shops: So wie ein Einkaufszentrum Ladenflächen vermietet, vermieten Plattformen wie Amazon und Wish digitale Verkaufsflächen. Sie verkaufen dann einzelne Produkte sogar mit Verlust, um deine Aufmerksamkeit zu gewinnen und kleinere Shops außerhalb des „virtuellen Einkaufszentrums“ auszustechen. So werden kleine, lokale Webshops gezwungen, sich kostenpflichtig einzumieten – was den Wettbewerb verzerren kann.
- Werbung für alles Mögliche außer Kugelbahnen: Diese Werbung taucht am Seitenrand, oben oder unten auf der Webseite auf, als Pop-up oder in Newslettern, denen du oft zustimmen musst, um überhaupt etwas kaufen zu können. Oder du wirst gelockt, dich für ein Gewinnspiel oder einen Produkttest anzumelden. Jedes Mal, wenn du eine solche Anzeige siehst, verdient jemand Geld damit, dass deine Aufmerksamkeit verkauft wurde – meist ohne dass du es überhaupt bemerkst.


3: Der billigste Preis ist immer der beste
Manchmal stolperst du über ein Mega-Angebot – zum Beispiel Kugelbahnen mit -50 % Rabatt.
Auch bei der ToyAcademy gibt es manchmal richtig günstige Preise. Das kann zum Beispiel daran liegen, dass wir auf uns aufmerksam machen wollen – in der Hoffnung, dass du noch mehr in den Warenkorb legst oder uns beim nächsten Mal wieder besuchst. Und hin und wieder haben wir einfach zu viele Kugelbahnen auf Lager und müssen Platz schaffen.
Aber natürlich können wir nicht davon leben, keine Gewinne zu machen. Wir arbeiten nicht umsonst.
In Mythos 2 haben wir erklärt, dass manche Seiten Geld verdienen, sobald du dir eine Werbung ansiehst. Genau das gilt auch für Preisvergleichsseiten wie Billiger.de. Diese Seiten müssen ebenfalls Geld verdienen – etwa dadurch, dass Shops bezahlen, um dort gelistet zu werden, und dadurch, dass du auf Links klickst und vielleicht etwas über genau diesen Link kaufst.
Mit anderen Worten: Immer wenn dir online ein Produkt angezeigt wird, verdient jemand Geld daran. Das ist weder illegal noch verwerflich – aber es macht es schwerer zu durchschauen, wofür du eigentlich zahlst. Der niedrigste Preis bedeutet oft, dass du nicht nur mit Geld, sondern auch mit etwas anderem bezahlst – zum Beispiel mit deinen Daten oder deiner Aufmerksamkeit.
Es ist völlig legitim, die Aufmerksamkeit von Kund*innen zu gewinnen, und es ist auch okay, Kugelbahnen radikal im Preis zu senken – oder sich selbst über ein Schnäppchen zu freuen. Aber du solltest dir sicher sein, dass der Shop einen Plan hat, warum der Preis so niedrig ist – und dass du Teil dieses Plans bist.
Es lohnt sich also zu hinterfragen, womit du wirklich bezahlst, wenn du Spielzeug im Internet zu extrem niedrigen Preisen kaufst:
- mit deiner Aufmerksamkeit
- mit deiner Suchhistorie
- mit dem Zugang zu deinem Posteingang
- oder vielleicht sogar mit deinen persönlichen Daten
Und wenn du extrem günstige Produkte bei Webshops außerhalb der EU kaufst, gehst du – wie bereits erwähnt – das Risiko ein, dass diese Produkte (die vielleicht täuschend echt aussehen) nicht den EU-Standards entsprechen und somit gefährlich sein können.


4: Onlineshops haben kaum Mitarbeiter, deshalb sind die Preise niedriger
Das stimmt leider nicht. Wir haben schon über Preisunterschiede gesprochen – aber es gibt noch einen weiteren wichtigen Punkt, den du über die großen Webshop-Giganten wissen solltest.
Weltweit sind Millionen von Menschen in der E-Commerce-Branche beschäftigt. Spielzeug geht durch unzählige Hände, bevor es bei dir landet. Unterbezahlte Arbeitskräfte und gefährliche Arbeitsbedingungen sind in den Logistikzentren der großen Onlinehändler leider keine Seltenheit. Denn wer Menschen schlecht behandelt, kann viel Geld sparen – so traurig das auch ist.
CBS News berichtet zum Beispiel darüber, dass es dreimal so gefährlich ist, in einem Amazon-Lager zu arbeiten wie im Durchschnitt der privaten Wirtschaft – und sogar gefährlicher als in einem Kohlebergwerk. Auch deutsche Medien haben bereits über schlechte Arbeitsbedingungen, Umweltverschmutzung und Steuervermeidung bei Amazon und Co. berichtet.
5: Am besten ist es, wenn der Versand kostenfrei ist
Die Versandkosten für online gekauftes Spielzeug können sehr unterschiedlich ausfallen – egal ob nach Hause oder in einen Paketshop geliefert wird. Kostenlos ist der Versand jedoch nie. Die Frage ist nur: Wer bezahlt ihn – du oder der Shop?
Bei der ToyAcademy übernehmen wir die Versandkosten, wenn du für mehr als 49 Euro einkaufst. Ansonsten kostet der Versand. Diese Grenze ergibt sich aus einer einfachen kaufmännischen Kalkulation – wir müssen schließlich auch wirtschaftlich arbeiten.
In manchen Shops wird dir „gratis Versand“ angeboten. Dann werden die Kosten einfach an anderer Stelle wieder reingeholt. Denn eines ist klar: Kein Paket wird kostenlos ausgeliefert.
Wir empfehlen dir daher, genau hinzusehen, wie das Geschäftsmodell des Shops funktioniert, bei dem du dein Geld ausgibst. Wer auf der einen Seite einen Verlust macht, muss ihn auf der anderen Seite wieder ausgleichen – oder in diesem Fall vielleicht auf dem Containerschiff. Denn auch das fährt nicht kostenlos. Und schon gar nicht für 1,99 Euro von China nach Berlin-Mitte.
Frag dich also: Warum übernimmt ein Shop oder ein Marktplatz die Versandkosten und nimmt diese Ausgaben auf sich? Was haben sie davon? Und möchtest du das unterstützen?
Unser Tipp: Bevorzuge europäische Webshops
Wenn du bei einem dänischen Shop bestellst, kannst du deine Sendung meist leicht verfolgen und herausfinden, woher sie kommt und wohin sie geht. Du kannst dir außerdem sicher sein, dass die Menschen, die das Spielzeug in der Hand hatten, fair behandelt werden. Denk daran: Nur weil ein Shop auf Deutsch übersetzt ist, heißt das noch lange nicht, dass er auch in Deutschland ansässig ist.


6: Alle Onlineshops haben doch Kundenservice, der mir hilft
Leider nein. Es gibt viele Webseiten, die mit Kundenservice rein gar nichts zu tun haben – und auf deine Anfragen gar nicht oder nur sehr schleppend reagieren.
Wenn du wirklich persönlichen Kundenservice willst – am besten in deiner eigenen Sprache und mit echtem Fachwissen – solltest du dein Geld in einem spezialisierten Shop ausgeben, der mit Herz und Überzeugung dabei ist. So wie wir bei der ToyAcademy: Wir sind spezialisiert auf entwicklungsförderndes, lern orientiertes Spielzeug. Genauso bist du meist besser beraten, Haushaltsgeräte, Zeichenmaterial oder Kontaktlinsen in einem Fachgeschäft zu kaufen statt im Discounter.
Du kannst bei Amazon nicht einfach anrufen und mit einem Mitarbeitenden sprechen. Wahrscheinlich wirst du an einen Unterseller weitergeleitet, der sich bei Amazon eingemietet hat und für den Versand und den Service zuständig ist. Das kann ein Shop in China, Mexiko oder Indien sein – auch wenn die Adresse auf .de endet.
Und selbst wenn du jemanden erreichst, ist das noch keine Garantie, dass diese Person etwas über das Spielzeug weiß, das du gekauft hast. Große Plattformen können schlichtweg keine Expert*innen für Millionen von verschiedenen Produkten bereithalten.
Bei der ToyAcademy hingegen bekommst du ganz sicher Hilfe von einem deutschsprachigen Kundenservice-Team. Und oft hast du schnell jemanden am Telefon, der genau über das Spielzeug Bescheid weiß, zu dem du Fragen hast – oder der deine Bestellung in zwei Minuten auf dem Bildschirm hat und dir direkt weiterhelfen kann.


Die ToyAcademy setzt auf lokalen Kundenservice
Bei der ToyAcademy investieren wir viel Arbeit darin, uns an die lokalen Gegebenheiten der einzelnen Länder anzupassen – und wir stellen gezielt Mitarbeitende ein, die die richtigen Sprachkenntnisse und ein kulturelles Verständnis mitbringen. Denn wir wissen, wie wichtig lokale Nähe und echtes Verständnis sind.
Im Jahr 2020 betrat der Internetgigant Amazon den schwedischen Markt – und weißt du was? Die ToyAcademy war ebenfalls dabei. Und wir können ganz frech sagen: Es lief besser, als wir je erwartet hätten.
Die Kund*innen in Schweden haben uns mit offenen Armen empfangen – genau wie auch in Finnland und Norwegen. Dafür sind wir sehr dankbar.
Wir wollen nicht so groß sein, dass wir vergessen, worum es eigentlich geht: Dass wir alle im selben Team spielen – für gutes, entwicklungsförderndes Spielzeug, das Kinder spielend klüger macht. Darauf haben wir unsere gesamte Erfolgsgeschichte aufgebaut, seit wir vor vielen Jahren im Wohnzimmer gestartet sind und uns über jede einzelne Bestellung gefreut haben.
Unser Ziel ist es, Kindern hochwertiges Spielzeug zu bieten, das Körper und Gehirn gleichermaßen fördert – und damit nicht nur die Entwicklung jedes einzelnen Kindes zu unterstützen, sondern auch die gesunde, nachhaltige Entwicklung der Gesellschaft, in der wir leben.


Fakten zum Spielzeugkauf im Internet
Jetzt haben wir einige typische Mythen rund ums Online-Shoppen von Spielzeug entlarvt. Hier kommen stattdessen ein paar handfeste Fakten:
- Einkäufe in europäischen Webshops mit dem Gütesiegeln sind sicher.
- Sicherheit und Qualität des Spielzeugs sind garantiert, wenn du in deutschen Webshops einkaufst – nicht jedoch bei internationalen Anbietern.
- Beim Einkauf außerhalb der EU besteht ein hohes Risiko, dass du Produkte erhältst, die gefährlich sein können.
- Deutsche Webshops sind transparent und haben ein klares Geschäftsmodell – du kannst also leicht nachvollziehen, wofür du bezahlst.
- Du kannst unethische Geschäftsmodelle und schlechte Arbeitsbedingungen ablehnen, indem du auf Internetgiganten verzichtest.
- Im Internet kann auf viele Arten Geld verdient werden – nicht nur mit deinem Einkauf. Wenn der Preis extrem niedrig ist, solltest du wachsam sein.
- Bleib kritisch und glaub nicht alles, was zu schön klingt, um wahr zu sein. Niemand arbeitet kostenlos – auch nicht beim Versand.
Achte auf gängige Gütesiegel
Wenn du eine Webseite besuchst, halte immer Ausschau nach Gütesiegel. Dieses Siegel garantiert, dass du es nicht mit Betrug zu tun hast.
Lies auch das Kleingedruckte – z. B. unter „Über uns“. Such nach einer physischen Adresse oder einem anderen Nachweis dafür, dass es den Shop wirklich gibt und du jemanden kontaktieren kannst, wenn etwas schiefläuft.
Ein europäischer Onlineshop muss sich an zusätzliche Regeln halten – über die allgemeinen deutschen Vorschriften zu Werbung und Spielzeugverkauf hinaus. Der Shop ist verpflichtet, Nachweise zu den Inhaltsstoffen und Sicherheitsprüfungen der Produkte vorzulegen. Du hast jederzeit das Recht, solche Nachweise einzufordern.
Viel Spaß beim sicheren und bewussten Einkaufen!




