'Pasghetti, ,Nuller’ und der ,söne Metterling’ - Kindliche Sprachstörungen unter der Lupe
Beim Familiengeburtstag erntet dein Kind vermutlich ein amüsiertes Lächeln, wenn es über sein italienisches Leibgericht, seinen geliebten Schnuller oder sein Lieblingsinsekt erzählt.
Vielleicht spürst du, wenn du dein Kind in der Krabbelstube, in der Kita oder Schule beobachtest, dass sich dein Kind nicht ganz auf demselben sprachlichen Niveau befindet wie andere Kinder im selben Alter. Vielleicht erlebst du, dass dein Kind frustriert reagiert, wenn es ihm schwer fällt, seine Gedanken in Worte zu formen und es nicht ganz gelingen mag und vielleicht reagiert dein Kind mit offensichtlicher Wut auf seine Frustration. Oder es zieht sich mehr und mehr zurück. Vielleicht gibt es deswegen auch schon Kontakt zum Kinderarzt oder zu einer logopädischen Praxis.
Deine Bedenken führen zu einer Menge Fragen und das Internet ist wie gewöhnlich ein Irrgarten an widersprüchlichen Informationen und Ratschlägen. Falls du einen Rettungsring in diesem Meer an digitalen (Halb-)Wahrheiten benötigst - die Spieltanten möchten das für dich in Form dieses Beitrages gerne bieten.
Wir haben für dich nämlich Fakten, Wissen und konkrete Ratschläge gesammelt. Lies bei Interesse also einfach weiter.


Neues Wissen zum Thema Sprachstimulation und Förderung für Kinder mit Verzögerungen oder Störungen in der Sprachentwicklung
Wir haben für diesen Blogbeitrag eine Expertin eingeladen, die mit kindlicher Sprachentwicklung arbeite und die uns und dir fundierte Ratschläge zum Thema Sprachstörungen und Sprachstimulation geben kann. Manche Erkenntnisse waren neu für uns und daher möchten wir unser neu entdecktes Wissen gerne mit dir teilen.
Das neueste Mitglied unseres Expertenteams ist die norwegische Logopädin Irene van Slooten. Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Irene und bietet aktuelle Fakten über Sprachstörungen, Sprachtherapie und -stimulation, Mundmotorik und sprachliche Herausforderungen wie Artikulationsstörungen oder Stottern. In diesem Beitrag findest du außerdem Vorschläge für Spiele, Aktivitäten und Spielzeug, mit denen dein Kind in seiner sprachlichen Entwicklung unterstützt werden kann:


Die ToyAcademy ist immer auf der Suche nach dem neuesten Wissen zu den Themen kindliche Entwicklung und Spielen. Hiermit möchten wir unseren neuesten Zugang unserer Expertenrunde vorstellen: Irene van Slooten, ihres Zeichens Expertin für Sprachstörungen, Sprachanregung und Mundmotorik. Die Logopädin aus Holland lebt in Norwegen, wo sie ihre eigene Beratungs- und Sprachtherapieeinrichtung “Logovis” betreibt.
Irene, die ihre Praxis in Eidsvoll hat, bietet Logopädie für sowohl Kinder als auch Erwachsene an.
2002 beendete sie ihre Logopädie-Ausbildung in Holland und 2013 schloss sie noch eine postgraduale Managementausbildung für Pflege und Wohlfahrt ab. Irene hat sich auf die folgenden Therapieansätze spezialisiert: Behandlung bei kindlichen Störungen beim Schlucken (Essen und Trinken), die Palin Parent-Child Interaction Therapy (die beim Stottern eingesetzt werden kann), das Hanen More Than Words Programm, das u. A. bei Sprachverzögerungen oder sozialen Kommunikationsschwierigkeiten eingesetzt werden kann, samt klinische Hypnose für Kinder und Jugendliche. Irene ist Mitglied der fachlichen Interessensvertretung für Logopädie in Norwegen. Sie ist Eigentümerin und Leiterin von Logovis AS.
Missverständnisse um die Mundmotorik
Brabbeln, pusten, die Zunge rauszustrecken, pfeifen lernen, reden und erzählen und generell die Muskulatur im Mund aktiv zu verwenden - das muss doch logischerweise die Lösung für alle Sprachentwicklungsstörungen sein. Oder etwa nicht? Das ist offenbar nicht immer der Fall. Es ist zwar nie falsch, Muskeln zu aktivieren und zu trainieren - weder die im Mund, der Zunge, des Rachens oder andere der etwa 640 Muskeln in unserem Körper - doch manche Herausforderungen erfordern andere Maßnahmen.
Denn es ist nicht unbedingt die Lösung für sprachliche Störungen, die Muskulatur im Mund kontrollieren zu lernen und zu stärken.
Das dachte man früher. Auch wir. Inzwischen wissen wir es besser.
Es gibt sehr spezifische Sprachstörungen mit Diagnosen, für die es spezielle Trainings und Therapien gibt. Dazu gehört beispielsweise die Aphasie - dem Verlust des Sprech- und Sprachvermögens, die typischerweise Menschen nach einer Hirnverletzung betrifft.
In diesem Beitrag befassen wir uns jedoch mit den zwei am meisten verbreiteten Formen der Störungen der Sprachentwicklung, und zwar den phonetischen und phonologischen Sprachstörungen. Nur eine davon kann durch das Training und die Kontrolle der Muskulatur der Mundhöhle behoben werden.
Lange gab es den allgemeinen Rat, dass Pusten beim Sprechenlernen helfen würde. Es handelt sich dabei um eine grobe Vereinfachung, die wir für überholt halten.
Und nach dieser Einleitung übergeben wir nun das Wort an Irene, unsere Expertin für Sprachtherapie.


Warum hat mein Kind Probleme mit der Aussprache?
Es ist eine verbreitete Annahme, dass eine trainierte Mundmotorik die Lösung für Kinder mit Ausspracheschwierigkeiten ist. Doch ist dieses Training nicht die Lösung für alle Kinder. Bei Störungen, die die Aussprache betreffen, gibt es zwei Hauptkategorien: phonetische und phonologische Störungen.
Phonetische Störungen:
Phonetische Störungen (auch: Artikulationsstörungen) sind Schwierigkeiten, die in Verbindung mit der Motorik stehen. Die Phonetik ist die Wissenschaft der Sprachlaute, und ihrer Erzeugung und Verwendung, wenn wir miteinander kommunizieren. Auch Anatomie und Physiologie , die Aussprache einzelner Sprachlaute (= Artikulation) und vieles mehr spielen bei der Phonetik eine große Rolle. Eine phonetische Störung findet man beispielsweise bei Kindern mit Zerebralparese, mit Down-Syndrom, Neurofibromatose oder anderen Krankheitstypen oder Diagnosen, die Änderungen im Muskeltonus mit sich führen. Der Muskeltonus beschreibt den Spannungszustand von Muskeln. Änderungen im Muskeltonus können es erschweren, die Muskeln, die bei der Laut- und Sprachbildung zur Regulation der Atmung, des Bewegens der Lippen, Zunge oder kleinen Bewegungen notwendig sind, zu koordinieren. Schlussendlich wird die Fähigkeit, Laute und Worte zu bilden, beeinträchtigt.
Phonologische Sprachstörungen
Phonologische Störungen sind mit dem Sprachzentrum im Gehirn verbunden. Phonologie handelt von der sprachlichen Verwendung von Lauten. Ein Kind mit phonologischen Schwierigkeiten lässt beispielsweise bestimmte Laute aus, ersetzt einen Laut durch einen anderen oder vereinfacht komplexe Lautkombinationen. Die meisten Kinder durchlaufen die gängigsten phonologischen Prozesse, bevor sie lernen, Wörter richtig auszusprechen. In der Regel sind im Alter von 4 Jahren alle Sprachlaute vorhanden. Wenn dies nicht der Fall ist, spricht man von einer phonologischen Sprachstörung.
Kann das Training der Mundmotorik helfen?
Die Muskeln im Mundraum so zu trainieren, dass sie genau das tun, was wir von ihnen erwarten, ist Teil der Sprachtherapie bei phonetischen Sprachstörungen. Spiele und Übungen für die Mundmotorik machen deinem Kind zwar oft Spaß und Freude, helfen aber nicht direkt bei phonologischen Sprachentwicklungsstörungen, weil es dabei nicht um Muskeln geht, sondern um Verständnis, Kognition und Verbindungen zwischen Erfahrung und Lautbildung und -wahrnehmung.
Was ist noch normal und ab wann liegt eine Störung vor?
Kinder sind (Gott sei dank) verschieden. Und das sind Familien auch. Es gibt so viele Faktoren, die die Sprachentwicklung eines Kindes beeinflussen, dass es keinen Grund dafür gibt, zu glauben, dass es das ultimative Ziel ist, dass ein Kind vor seinem 2. Geburtstag lupenrein “Donaudampfschiffahrtskapitänsmütze” hervorbringen kann.
Die überwiegende Mehrheit von Kindern hat bis zum Alter von 4 Jahren eine ziemlich saubere Aussprache, und bis zu diesem Zeitpunkt ist “normal” ein sehr weiter und dehnbarer Begriff. Damit meinen wir, dass Kinder sehr unterschiedlich sein können, manche haben kein großes Redebedürfnis, und andere reden ständig. Manche geben eine Menge Kauderwelsch von sich und andere sprechen beinah Hochdeutsch.
Irene hat ein paar Tipps, die dir helfen sollen, zu beurteilen, ob es notwendig ist, logopädische Unterstützung für dein Kind aufzusuchen.
Suche Unterstützung, wenn dein Kind:
- ein Jahr alt ist und noch kein püriertes Essen von einem Löffel isst.
- zwei Jahre alt ist und noch kein Wort gesprochen hat
- drei Jahre alt ist, aber noch keine kurzen Sätze bilden kann.
- vier Jahre alt ist, aber du immer noch “übersetzen” musst, weil andere dein Kind nicht verstehen können
- fünf Jahre alt ist, aber immer noch damit kämpft, bestimmte Sprachlaute zu bilden (mit gewissen Ausnahmen, die für verschiedene Sprachen gelten können).
Stottern: Suche Unterstützung, wenn:
- dein Kind schon eine Zeitlang stottert und deutlich davon beeinträchtigt wird
- du dir über die sprachliche Entwicklung deines Kindes Sorgen machst
- Stottern in der Familie liegt
Heiserkeit: Suche Unterstützung, wenn dein Kind:
- über zwei Wochen lang heiser ist


Was macht ein Logopäde?
En logopæd er en specialist, der arbejder med forebyggelse, udredning og behandling af kommunikations- og synkeforstyrrelser. Dette omfatter problemer med tale, sprog, stemme, hørelse og synkning.
Logopæd'er arbejder med klienter i alle aldre, fra små børn til ældre. Logopædi er i Danmark et sundhedsfagligt universitetsstudium.
Welche Sprachstörung hat mein Kind?
Wenn der Kinderarzt eine Sprachstörung vermutet, werden als nächster Schritt Tests (auch Sprachstandserhebungen) vom Logopäden oder Sprachtherapeuten festgestellt. Bei Bedarf wird das Gehör vom Ohrenarzt getestet, um eventuelle Hörprobleme zu identifizieren. Und natürlich ist es auch wichtig, Bezugspersonen aus dem Alltagsleben des Kindes zu befragen und einzubeziehen, wenn eine Störung der Sprachentwicklung vermutet wird. Indem du als Elternteil sowohl fachliche Hilfe suchst, als auch eine geborgene und unterstützende Umgebung zuhause schaffst, spielst auch du eine wichtige Rolle in der Sprachentwicklungsförderung deines Kindes. Du kannst dein Kind in der Entwicklung seiner Aussprache und sprachlichen Fähigkeiten aktiv unterstützen und stärken. Du kannst dazu beitragen, die Aussprache, das Selbstbewusstsein und die kommunikativen Fähigkeiten deines Kindes zu fördern, was für das kindliche Wohlergehen wesentlich ist.
Kinder mit phonetischen Artikulations- oder Sprechstörungen werden oft früh diagnostiziert und können somit von Anfang an therapeutisch von Logopäden, Sprachtherapeuten, Physiotherapeuten und Ergotherapeuten begleitet werden, je nach Herausforderung. In der Logopädie behandelt man nicht nur Sprach- und Sprechstörungen, sondern auch Probleme mit der Stimme und dem Schlucken. Falls dein Baby Probleme hat, von der Brust oder Flasche zu trinken, oder deinem Kind es schwer fällt, mit dem Löffel zu essen, von einer Tasse zu trinken oder zu kauen, dann kann die Logopädie als therapeutische Unterstützung dienen.
Falls die verbale Sprachfähigkeit deines Kindes sich nicht natürlich entwickelt, kann man in der logopädischen Therapie spezielle Techniken zur sprachlichen Stimulation kennenlernen, die auch zuhause angewandt werden können. Das können Anleitungen sein, wie man die vorsprachlichen Fähigkeiten eines Kindes anregen kann, wie beispielsweise durch Augenkontakt, Imitation, geteilte Aufmerksamkeit (auch “triangulärer Blickkontakt” genannt) oder indem man abwechselnd etwas sagt.
Spielen mit Lauten: phonologische Spiele
Wenn es sich um phonologische Störungen (also die Aussprache betreffende Störungen) handelt, ist es wichtig, dass man mit der phonologischen Bewusstheit arbeitet. Die phonologische Bewusstheit bedeutet, aufmerksam auf die kleinsten Laute (Phoneme) zu sein und zu verstehen, aus welchen Lauten unsere Sprache besteht. Dies setzt eine Fähigkeit zum Wiedererkennen, Manipulieren und Verwenden von Lauten voraus.
Die phonologische Bewusstheit kann man mit Kindern ab fünf Jahren trainieren. Es gibt dafür unterschiedliche Formen des Trainings und Spielens.
Phonologische Bewusstheit umfasst mehrere Schlüsselkompetenzen:
- Lautanalyse: Laute in Wörtern erkennen und zuordnen zu können
- Wortsegmentierung: Wörter in kleinere Einheiten einteilen zu können (z. B. Silben oder Laute)
- Lautsynthese: die Fähigkeit, Laute zu einem Wort kombinieren zu können
- Reimbewusstsein: Reime erkennen und Wörter finden zu können, die aufeinander reimen
- Anlauterkennung: den ersten Laut in einem Wort identifizieren zu können
8 Spiele für die Sprachförderung deines Kindes
Hier präsentieren wir dir eine Reihe an Spielideen, die die phonologische Bewusstheit deines Kindes stärken können.
- Reimspiele: Lest Bücher, die in Reimform geschrieben sind, oder singt Lieder mit Reimen.
- Setze Wörter zusammen: sammle Bilder oder Gegenstände, die sich reimen (beispielsweise: Buch & Tuch, Hose & Rose, usw.) und bitte dein Kind, die passenden Paare zu finden.
- Anlaute erkennen: Auch dafür kannst du Bilder verwenden. Bitte dein Kind, den Anlaut der einzelnen Wörter zu identifizieren (zum Beispiel: “Was hörst du am Anfang von ‘Ball’?) und legt alle Bilder mit dem selben Anlaut auf einen Stoß. Spielt “Lautspaziergang” - hier gilt es, einen Anlaut zu wählen und in der Wohnung herumzugehen und alle Gegenstände zu finden, die mit dem betreffenden Laut beginnen.
- Setze Wörter zusammen und erschaffe so neue Wortkombinationen: Dieses Spiel fördert nicht nur die sprachlichen Kompetenzen, sondern auch die Fantasie. Wie wohl ein Kaktustiger aussehen könnte?
- “Pop-up Pirat” ist ein lustiges Spiel, das Irene verwendet, um Konsonantenverbindungen zu trainieren. Es gilt, Wörter mit schwierigen Konsonanten zu üben - wiederholt die Wörter mehrfach, weise auf deine Lippen, um deinem Kind die korrekte Mundbewegung zu zeigen. Gelingt die Aussprache, darf ein Schwert in den Piraten gesteckt werden. Du kannst das Spiel hier finden.
- Schnapp dir einen Buchstaben (finde hier Buchstaben und Buchstabenspiele): Forme den Laut, der zum Buchstaben gehört und finde so viele Wörter wie möglich damit.
- Wortspiele: Spielt das gute alte Galgenmännchen - oder ein Kim-Spiel mit Wortkarten. Hier kannst du mehrere Wortkarten präsentieren und dann eine entfernen. Welches Wort fehlt?
- Lieder und Rhythmen: Singt Lieder, in denen Laute oder Silben wiederholt werden oder verwendet Rhythmusinstrumente, um Wörter und Laute zu betonen. Finde hier Inspiration.


Spiele zur phonetischen Förderung
Falls dein Kind Probleme mit der Aussprache von Lauten oder Wörtern hat - also eine phonetische Sprachstörung - dann gibt es vor allem zwei Formen von Spielzeug, die Irene zum Training empfiehlt.
1: Blopens oder Airbrush-Stifte sind Zeichengeräte, in die gepustet werden muss, um die enthaltene Farbe auf das Papier oder ein anderes Medium zu bekommen. In unserem Sortiment findest du eine Reihe verschiedener Sets und Themen. Das Pusten trainiert die Kontrolle deines Kindes über seine Muskulatur im Mund, der Zunge und der Lippen. Finde hier unsere Auswahl.
2: Eine Trompete für die Kleinsten, die noch nicht gelernt haben, ordentlich zu pusten. Irene empfiehlt diese Trompete besonders, weil sie unabhängig davon, ob dein Kind pustet oder die Luft einzieht, Töne erzeugt.


Mehr Ideen für phonetische Förderaktivitäten
Hier kommen ein paar Vorschläge für Aktivitäten, wie du die Mundmotorik eines Kleinkindes, das phonetische Schwächen hat, stärken kannst.
- Pusten von Seifenblasen oder im Wasser: Dein Kind kann mit einem Strohhalm Blasen ins Wasser erzeugen oder mit Seifenblasen pusten. Das Pusten trainiert die Mundmuskulatur und hilft, die Kontrolle über die Atmung zu stärken. Es können dabei Strohhalme in verschiedenen Größen verwendet werden.
- Atemübungen: Macht gemeinsam einfache Atemübungen. Unter anderem kann man die Geburtstagskerzen auspusten, man kann versuchen, eine Feder über einen Tisch zu pusten oder ein Stück Papier pustend in eine bestimmte Richtung bewegen. Auch Pustelotto ist eine Möglichkeit. Und natürlich die lustige Pustelokomotive.
- Rohes Obst und Gemüse stärkt die Oralmotorik: Denn im Gegensatz zu den vielen verarbeiteten Lebensmitteln, auf die im modernen Alltag oft zugegriffen wird, bekommt die Mundmotorik mit Karotten, Äpfeln, Sellerie und Co. ein tolles Training.
- Singspiele: Melodien und Rhythmen fördern die phonologische Bewusstheit. Singt Lieder, die Mundbewegungen beinhalten, z. B. Lieder mit Klatsch- oder Kussgeräuschen, Reimen oder Lautwiederholungen.
- Zähneputzen: Denkt euch euer eigenes Zahnputzlied aus, legt eine Zeitspanne für das Zähneputzen fest, investiert in eine elektrische Zahnbürste oder übt das Zähneputzen mit der anderen Hand.
- Indem solche Aktivitäten in den Tagesablauf des Kindes eingebaut werden, kannst du als Erwachsener aktiv dazu beitragen, die Mundmotorik deines Kindes zu stärken und eine gesunde Sprach- und Sprechentwicklung zu fördern. Es ist wichtig, dass du die Aktivitäten an das Alter und die Fähigkeiten deines Kindes anpasst und das Training als eine positive Erfahrung erlebt wird.


Ein Lächeln schicken Irene van Slooten, MNLL, und Spieltante Kristina














