Denn man muss das tun, was man sagt, dass man tut. Genauso wie unsere Kunden das bekommen sollen, was sie glauben zu kaufen.
22. März 2024
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Der Spielzeugmarkt ist ein Dschungel aus fluffigen Begriffen und großen Worten – und da schaffen wir Klarheit, wenn wir unser Spielzeug beschreiben. Unsere Kundinnen und Kunden sollen sich auf das verlassen können, was wir sagen.
Unser allerwichtigstes Ziel ist es, Vertrauen zu schaffen. Deshalb sind wir immer zu 110 % sicher, dass wir halten, was wir versprechen, und dass wir die Regeln einhalten. Das gilt auch für unsere Art, mit Nachhaltigkeit zu arbeiten.
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Neue Regeln darüber, was und wie Unternehmen über Nachhaltigkeitsmaßnahmen informieren dürfen, bedeuten, dass auch wir in diesem Bereich dazulernen müssen. Deshalb arbeiten wir gerade an wichtigen Updates unserer Nachhaltigkeitsstrategie „Grünere Wahl“.
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Eine dieser Anpassungen ist, dass wir (zumindest vorübergehend) unsere Filter deaktivieren müssen, mit denen du bisher zum Beispiel nach Spielzeug mit dem Nordischen Umweltzeichen oder nach Holzspielzeug aus verantwortungsvoller Forstwirtschaft suchen konntest. Wir möchten sehr gern über Spielzeug informieren, das nachhaltiger produziert wird. Doch bei über 8000 Artikeln in unseren Regalen ist es für uns eine Herausforderung, bei jeder einzelnen Schaufel, Sortierbox und Kugelbahn stets über die Produktion auf dem Laufenden zu bleiben.
Wir begrüßen die neuen Regeln zur Umweltwerbung, die von der EU und der deutschen Gesetzgebung eingeführt werden, um Verbraucherinnen und Verbraucher sowie die Umwelt zu schützen. Gleichzeitig freuen wir uns darauf, noch klarer und konkreter darüber zu informieren, wie du als Kundin oder Kunde bei uns zu einer nachhaltigeren Welt beitragen kannst.
Wenn du bei uns Spielzeug kaufst, hoffen wir, dass es dir ein gutes Gefühl gibt. Und es ist umso schöner, wenn du dich als verantwortungsbewusste und achtsame Mutter oder verantwortungsbewusster Vater fühlst, weil du dich für entwicklungsförderndes Spielzeug in einem verantwortungsvoll geführten Onlineshop entschieden hast – mit klaren Regeln, guter Information und einer wirklich großen Auswahl an Spielzeug, mit dem sicher gespielt werden kann.
Bei ToyAcademy setzen wir uns seit unserer Gründung im Jahr 2005 mit voller Kraft dafür ein, etwas vom Wertvollsten zu gewinnen, das Kundinnen und Kunden einem Shop schenken können: ihr Vertrauen. Wir wollen, dass du dich auf uns verlassen kannst.
Was du hier unten über die Nachhaltigkeitsstrategie von ToyAcademy lesen kannst, ist nicht mehr vollständig gültig.
Wir haben die Seite nicht gelöscht, weil wir gern zeigen möchten, in welchem Prozess wir waren und noch immer sind.


So geht die ToyAcademy
mit dem Thema
Nachhaltigkeit um
Wir möchten es Kunden gerne leichter machen, Spielzeug zu finden, das sowohl für unsere Kinder, als auch für unseren Planeten eine gute Wahl bedeutet. Und daher bemühen wir uns seit 2022 im Rahmen unseres Nachhaltigkeitsprojektes “Eine grünere Wahl” um eine transparente Kommunikation, was die Nachhaltigkeit bei Spielzeug oder von Spielzeugmarken betrifft.
Wir sind daher in einem ständigen Austausch mit unseren Lieferanten, Spielzeugproduzenten und mit Experten, um herauszufinden, inwieweit ein Spielzeug, wie beispielsweise ein Rutschauto, eine Empathiepuppe oder andere Spielgegenstände verschiedene kindliche Kompetenzen stärken können, damit wir unsere Kunden angemessen beraten können. Diesen Zugang, der von Gründlichkeit und Sorgfalt geprägt ist, haben wir auch in Bezug auf das Thema Nachhaltigkeit bei der Produktion, beim Material, bei der Verarbeitung und den Verpackungs- und Liefermethoden.
Als Unternehmen müssen wir uns auf Veränderungen in der Gesellschaft, Gesetzgebung und Verhalten unserer Kunden einstellen können, wenn es notwendig ist. Und das tun wir mit demselben großen Enthusiasmus, der uns seit der Gründung der ToyAcademy im Jahre 2005 kennzeichnet. Im Laufe der Zeit haben wir beispielsweise Bekanntschaft mit Themen wie Phthalaten, der Batterieverordnung, Spielzeughygiene in Pandemiezeiten und der Allgemeinen Datenschutz-Verordnung gestiftet. Und wir wissen auch, dass wir in Sachen Nachhaltigkeit eine gute Kompetenz erlangen können - auch wenn wir uns unterwegs ein paar Kratzer holen. Genauso wie ein Kind, das Radfahren lernt, gehören aufgeschürfte Knie einfach zu jedem Lernprozess dazu.
Es geht darum, herauszufinden, worauf wir als Unternehmen wählen, unseren Fokus zu legen, wenn es um Nachhaltigkeit geht. Um das zu tun, orientieren wir uns an aktuellen gesetzlichen Vorgaben, an ökonomisch und praktisch realisierbaren Möglichkeiten und an unseren Kunden.
Wir möchten offen und ehrlich mit unseren Bemühungen in Bezug auf unseren verstärkten Nachhaltigkeitsfokus umgehen und hier unseren Prozess, unsere Stolperfallen, unsere Erfolge, als auch Neuheiten und neu erworbenes Wissen teilen.
Hier kannst du über unsere Ziele lesen, darüber, was wir bereits tun und auch, wie wir unsere Ziele versuchen umzusetzen.
Die grünen Ziele der ToyAcademy
- Keine leeren Floskeln beim Beschreiben unseres Spielzeugs
- Die Möglichkeit, Waren anhand von bestimmten Nachhaltigkeitsparametern zu filtern, etablieren
- Eine nachhaltigere Weise der Verpackung und des Versandes finden
- Informationen sammeln, um eine Nachhaltigkeitsstrategie umfassend durchsetzen zu können
- Eine Zusammenarbeit mit einer Organisation etablieren, die zu einer erhöhten Nachhaltigkeit beitragen kann
- Bekanntmachung der positiven nachhaltigen Entscheidungen unserer Spielzeugproduzenten..
- Abfall sortieren und Wiederverwertung
Die Nachhaltigkeitsstrategie der ToyAcademy - Was „Eine grünere Wahl” alles umfasst:
- Eine breite Auswahl an Produkten mit Fokus auf Nachhaltigkeit: Die ToyAcademy bietet ein umfassendes Sortiment an Spielsachen, Spielgeräten und Lernspielzeug an, die mit einem Fokus auf Qualitäten mit mehr Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit hergestellt werden. Der Kunde hat die Möglichkeit, selbst zu wählen, welche nachhaltigen Eigenschaften ihm bei der Auswahl eines Produktes am wichtigsten sind - beispielsweise Transport, Herstellungsland oder Recycling betreffend. Die verschiedenen Filterfunktionen findest du unter dem Filter „Eine grünere Wahl“ auf unserer Homepage.
- Fokus auf Ehrlichkeit und Offenheit in der Spielzeugbranche, wenn es um Nachhaltigkeit geht. Die ToyAcademy arbeitet aktiv daran, die Spielzeugbranche positiv mit einem Zugang, der von Ehrlichkeit und Offenheit geprägt ist, zu beeinflussen, beispielsweise in Bezug auf Aspekte der Nachhaltigkeit bei Spielwaren. Wir fordern dazu auf, transparent mit Informationen über Materialien, Produktionsmethoden oder Umweltbelastung umzugehen, um Verbrauchern die Möglichkeit zu geben, eine bewusste Wahl treffen zu können. Auch arbeiten wir mit Interessenten und Branchenkollegen zusammen, um Nachhaltigkeitsstandards zu fördern und um die Spielzeugindustrie von der Bedeutung einer Entwicklung in Richtung „nachhaltiges Spielen“ zu überzeugen.
- Unsere Zusammenarbeit mit der dänischen Nonprofit-Umweltorganisation "Plant et træ" (was bedeutet: "Pflanze einen Baum"). Jährlich spendet die ToyAcademy 14.500 dänische Kronen an die Organisation und unsere dänischen Kunden können beim Einkaufen einen Baum spenden, wenn sie möchten.
- Reduktion unseres Ressourcenverbrauchs: Wir arbeiten laufend daran, unseren eigenen Verbrauch an Ressourcen zu reduzieren. Wir versuchen, bewusst wahrzunehmen, was durch unsere Türen hereinkommt und was uns wieder verlässt - und verwenden nach Möglichkeit wiederverwendbare oder recycelbare Materialien.
- Wiederverwertbarkeit und zirkuläres Wirtschaften: Die ToyAcademy fordert ihre Kunden dazu auf, zu einem zirkulären Wirtschaften nach Möglichkeit beizutragen. Wir helfen unseren Kunden dabei, Spielzeug zu finden, das durch sein Design eine lange Haltbarkeit aufweist, um so zu vermeiden, dass Spielzeug schnell wieder gegen Neues ausgetauscht werden muss. Insofern kann eine solide und langlebige Qualität Teil einer nachhaltigen Verbraucherkultur sein. Des Weiteren bieten wir Spielwaren an, die aus qualitativ hochwertigen Materialien gefertigt sind und dadurch lange in Verwendung sein können, ohne Schaden zu nehmen. Und - nicht zuletzt versuchen wir zu beraten, wie du Spielzeug entsprechend pflegst, lagerst oder auch weitergeben oder entsorgen kannst, damit die Ressourcen zirkulär verbleiben können.
- Umweltfreundliches Einkaufen: die ToyAcademy arbeitet bevorzugt mit Lieferanten zusammen, die einen nachhaltigen Zugang zu Produktionsmethoden haben und umweltfreundliche Materialien verwenden. Wir versuchen, bei jedem Produkt darüber zu informieren, ob die jeweilige Marke hervorhebenswerte nachhaltige Eigenschaften aufweist, und anschließend so transparent wie möglich über die Produkte zu kommunizieren. Auf diese Weise können unsere Kunden ihr Geld bewusst in Produkte investieren, die ihren persönlichen Überzeugungen auch wirklich entsprechen.
- Wir stellen an unsere Zusammenarbeitspartner den Anspruch, uns über soziale und umweltbezogene Nachhaltigkeitsstrategien, die Produktherstellung, Herstellungs- oder Lieferprozesse betreffen, laufend zu informieren.


Das grüne Ziel Nr. 1 der ToyAcademy: Keine Floskeln und kein Greenwashing!
Wir wollen keine schönen Worte und leeren Versprechen machen, und es kostet viel Zeit, wirklich den Überblick darüber zu bekommen, was all die verschiedenen Bezeichnungen wie „Bio“-dies, „Eco“-das und „natürliche Materialien ohne Chemie“ eigentlich bedeuten. Wenn du bei uns Spielzeug kaufst, möchten wir, dass du eine kompetente und informierte Entscheidung treffen kannst – sowohl in Bezug auf die Funktion des Spielzeugs als auch auf seine Nachhaltigkeit. Deshalb haben wir gründlich mit all den Begriffen aufgeräumt, die derzeit überall im Zusammenhang mit Umweltfreundlichkeit, Nachhaltigkeit und Natürlichkeit verwendet werden.
Die EU hat eine strenge Gesetzgebung gegen irreführendes Marketing, die Verbraucher davor schützt, dass Spielzeugtitel und -beschreibungen mehr versprechen, als sie halten. Diese Gesetzgebung gibt es jedoch in vielen anderen Teilen der Welt nicht, und nicht alle halten sich daran. Deshalb achten wir sehr darauf, alle Angaben auf der Verpackung des Spielzeugs, das wir verkaufen, kritisch zu prüfen und kein irreführendes Marketing mit „grünen“ Botschaften wie „natürliches Spiel“, „frei von Phthalaten“ oder „Wir spielen die Welt grüner“ zu übernehmen.
Ziel 2026:
Es weniger ressourcenintensiv zu machen, sich in dem virtuellen Wirrwarr überwiegend KI-generierter Beschreibungen der Qualitäten und Eigenschaften von Spielzeug zurechtzufinden, damit wir das Spielzeug weiterhin korrekt und wahrheitsgemäß beschreiben können – auf Grundlage der Dokumentation, die dem Spielzeug grundsätzlich immer beiliegen muss, sowohl wenn wir es als Spielwarengeschäft einkaufen als auch wenn ihr es als Kunden kauft.
Ziel 2025:
Die Erfassung und Kommunikation dokumentierbarer Umweltmaßnahmen von Lieferanten und Spielzeugherstellern effizienter gestalten
Ziel 2024:
Missverständliche oder irrelevante Produktbeschreibungen in unserem Webshop entfernen.
Die Methode:
Die Dokumentationsverfahren beim Einkauf von Spielzeug zu verbessern und sicherzustellen, dass die EU-Gesetzgebung in allen Phasen von Einkauf, Anlage, Kommunikation und Verkauf von Spielzeug bekannt ist.
Status Februar 2026:
Nach und nach haben neue gesetzliche Anforderungen an die Nachhaltigkeitsberichterstattung bei vielen unserer Spielzeughersteller und -großhändler Einzug gehalten. Das sorgt für mehr Transparenz, sodass wir viele der Qualitäten unseres Spielzeugs leicht dokumentieren können. Es gibt jedoch weiterhin Herausforderungen durch fehlende Dokumentation, und ständig kommt neue Gesetzgebung hinzu, die sicherstellen soll, dass alle Aussagen über Spielzeug belegbar sind.
Mit jedem neuen Gesetz oder jeder neuen Regel müssen wir manuell Tausende von Texten und Marketingmaterialien anpassen. Das tun wir gern, denn es trägt dazu bei, dass wir alle Vertrauen in das Spielzeug und zueinander haben können und niemand hinters Licht geführt wird. Wir versuchen, den Prozess der Dokumentationsbeschaffung und der Korrekturen stärker zu automatisieren, um Zeit zu sparen – damit wir unsere Energie auf das konzentrieren können, was wir lieben: Kindern dabei zu helfen, sich spielerisch klüger zu machen.
Status April 2025:
Wir setzen viele Ressourcen dafür ein, von unseren Lieferanten zu verlangen, dass sie das Marketinggesetz in Bezug auf irreführende Werbung einhalten. Über "Dansk Erhverv" und juristische Beratung prüfen wir, wie wir Unterstützung bei dieser Informationsaufgabe bekommen können.
Wir schätzen den Dialog mit unseren Lieferanten darüber, was sie auf der Spielzeugverpackung schreiben dürfen und was nicht, möchten unsere Zeit aber lieber für das nutzen, wofür wir da sind: nämlich Spielzeug auszuwählen und zu verkaufen, das Kinder spielerisch klüger macht. Es ist nicht unsere Aufgabe als Unternehmen, für die Kenntnis der Gesetzgebung zu sorgen, daher hoffen wir auf Maßnahmen offizieller Stellen, die dies sicherstellen.
Status Januar 2024:
Wir haben alle unsere Produktbeschreibungen durchgearbeitet und wirklich viel gelöscht. Und wir haben leider auch herausgefunden, dass unsere Methode, bestimmte unerwünschte Wörter zu ermitteln, nicht immer lupenrein funktioniert hat. Daher arbeiten wir nach wie vor an der Sache.
Beispiele für Begriffe, die wir löschen oder bereits gelöscht haben:
- Ohne Phthalate. Vor etwa 10 Jahren waren Phthalate eine negative Neuheit, da man herausgefunden hatte, dass die Weichmacher für Kunststoffe die Gesundheit von Kindern negativ beeinflussen können. In der Zwischenzeit gibt es diesbezüglich eine Gesetzgebung und daher ist es für uns nicht mehr notwendig zu erwähnen, dass z. B. ein Ball keine Phthalate enthält. Denn in Europa enthalten Produkte nicht länger Phthalate.
- Ohne schädliche Chemie. Alle Inhaltsstoffe sind „chemisch“ - sogar Zitronensaft, Wasser oder Maisstärke. Ob etwas schädlich ist, kommt darauf an, in welchem Umfang oder in welcher Zusammensetzung ein Mensch bestimmten Inhaltsstoffen ausgesetzt ist. Falls man allergisch ist, gibt es wieder andere Ansprüche an Inhaltsstoffe. Wir informieren über Inhaltsstoffe, beurteilen jedoch nicht, inwieweit etwas schädlich ist oder nicht. Wir sorgen im Gegenzug dafür, dass unsere Auswahl den europäischen Sicherheitsstandards für Spielzeug entspricht, welche glücklicherweise streng sind und laufend angepasst werden.
- Natürlich. Ob natürliche Inhaltsstoffe, Farben, etc., der Begriff „natürlich“ wird oft als Gegensatz zu „chemisch“ oder „künstlich“ verwendet. Doch das vermittelt ein falsches Gefühl der Sicherheit. Dass etwas natürlichen Ursprung ist, ist nicht notwendigerweise ein Qualitätszeugnis. Es gibt viele „natürliche“ Rohstoffe, die potenziell für Menschen schädlich sein können. Daher verwenden wir den Begriff nur bedingt in unseren Beschreibungen.
- Bio, Eco & co.. Alle diese Ausdrücke sind mit etwas Vorsicht zu genießen, da sie von Land zu Land unterschiedlich verwendet werden und die Bedeutung variieren kann. Die Begriffe „Bio“ oder „Öko“ sind nicht geschützt, daher empfehlen wir, auf Umweltsiegel oder die verwendeten Materialien zu achten. Denn diese offiziell anerkannten Zertifikate erwähnen wir in der Beschreibung - wenn einfach „Eco“ auf einer Verpackung oder Ware steht, ohne eine offizielle Zertifizierung aufweisen zu können, dann unterlassen wir es, diese Ware als „bio“ zu verkaufen, da wir nur Fakten an unsere Kunden weitergeben möchten.
- Ohne … - Wenn man liest, dass ein Produkt beispielsweise ohne Silikon, Parfum oder BPA ist, kann das ein Bild vermitteln, dass dieses Produkt qualitativ hochwertig ist. Doch oft werden diese Floskeln bei Waren verwendet, bei denen man diese Zusatzstoffe sowieso kaum verwenden würde. Wir hatten beispielsweise ein Fischernetz und eine Puppenbettwäsche für Kinder, deren Beschreibung suggerierte, dass sie ohne Parfum hergestellt waren. Das ist doch eigentlich logisch? Daher schreiben wir nur „ohne Parfum“, wenn es wirklich Sinn macht - beispielsweise, wenn es um Badeprodukte für Kinder geht.
- Nachhaltig. Eine Ware kann nicht einfach „nachhaltig“ sein. Es kommt darauf an, in welchem Bezug ein Produkt nachhaltige Aspekte aufweist. Darüber kannst du weiter unten mehr lesen. Man darf etwas erst offiziell als nachhaltig bezeichnen, wenn eine ganze Reihe von Anforderungen erfüllt werden - und das ist schwer. Bei uns kannst du sehen, ob ein Spielzeug in einem bestimmten Zusammenhang nachhaltiger als andere Produkte ist. Dabei geht es um Transportwege (wo wird produziert), um soziale Verantwortung oder um Materialbeschaffenheit und Lebensdauer. Damit kannst du bereits abwägen, inwieweit eine Spielware gewisse Nachhaltigkeitsstandards erfüllt.
- ECONoch eine kleine Bemerkung zum Thema "ECO". Wir stellen nicht selbst Spielzeug her, sondern kaufen bei Produzenten und Unternehmen in der EU ein, die oft Spielzeug aus Ländern der ganzen Welt vertreiben. Wenn das Spielzeug bei uns landet, hat es bereits einen Namen. Manchmal trägt beispielsweise ein Lauflernwagen das Wort "Eco" im Namen. Meistens aufgrund einer bestimmten Eigenschaft, die ihn nachhaltiger als andere Produkte dieser Art macht. Vielleicht besteht ein Spielzeug aus recyceltem Plastik oder aus Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Vergleichbare Produkte der selben Marke heißen vielleicht nicht "Eco", da sie aus konventionellen Materialien bestehen. Typischerweise ist die "Eco"-Variante etwas höher im Preis. Doch kann "Eco" auch als eine Art des Greenwashings gesehen werden. Was ist "ECO"? Es ist nicht gleichzusetzen mit "Bio-Qualität", wie man vielleicht glauben könnte. Wir möchten es gerne umgehen, etwas "ECO" zu nennen, doch stoßen wir dann bei der Bezeichnung der Produkte an Grenzen, weil Wörter wie "recyceltes Plastik" viel Platz brauchen. Daher müssen wir in manchen Fällen dabei bleiben, "ECO" als Teil der Warenbezeichnung zu behalten. Gegebenenfalls bemühen wir uns, in der Artikelbeschreibung über Vorzüge zu schreiben, die die Nachhaltigkeit betreffen. Und - wir haben die betreffenden Produzenten auf das Problem aufmerksam gemacht.
Das grüne Ziel Nr. 2 der ToyAcademy: Ein Filtermenü, das unseren Kunden eine grünere Wahl ermöglicht
Wenn man darüber spricht, inwieweit ein Steckspielzeug oder Kinderbuch nachhaltig ist, muss man sich die Frage stellen: „Nachhaltig inwiefern?“
Denn Nachhaltigkeit hat viele Gesichter und zahlreiche Facetten und der Begriff deckt sowohl umweltbezogene, ökonomische und soziale Aspekte. Das kann beispielsweise bedeuten, dass eine Spielküche, die aus Kunststoff besteht und in Italien produziert wurde, in Summe nachhaltiger ist als ein Holzspielzeug aus Thailand, das aus recyceltem Holz besteht. Denn wenn es sich zeigt, dass der Transportweg kürzer ist, das Plastik recycelt und außerdem 50 % Frauen in der Fabrik arbeiten, weist die Summe der Nachhaltigkeitsaspekte auf, dass die Spielküche mehr Argumente für sich gewinnt.
Auf der anderen Seite kann eine Kugelbahn, die in Thailand hergestellt wurde, ausschließlich aus Rubberwood besteht, die Produktion unter sozial und ethisch verantwortungsvollen und Bedingungen vor sich geht, noch dazu Bäume gepflanzt werden, die Kinder der Angestellten Bildungsmöglichkeiten erhalten, erneuerbare Energien für die Produktion verwendet werden UND womöglich noch überschüssiges Holz für den Küchengarten kompostiert wird …. - ja, dann hat das thailändische Produkt eine Menge Argumente in Sachen Nachhaltigkeit für sich gewonnen.
Auch Rohmaterialien, Zugang zu Bildung und erneuerbare Energien sind wichtige Faktoren für eine nachhaltige Produktionsweise.
Wir wollen in keiner Weise über die Entscheidungen und Präferenzen unserer Kunden urteilen, möchten jedoch relevante Informationen bereitstellen, die eine mündige Kaufentscheidung ermöglichen - egal, ob es sich dabei um Förderung von Frauenanteilen in der Herstellung, Zertifikate oder lokale Produktion handelt.
Wir möchten transparente Informationen zu Produkten und Brands zur Verfügung stellen. Diese findest du stets im Auswahlmenü unter „Eine grünere Wahl“.
Die Parameter, die wir für diesen Filter ausgewählt haben, heißen:
- Bioplastik
- Biologisch abbaubar
- CO₂-neutral
- CSR-zertifiziert
- Lange Haltbarkeit
- Verpackung (mit Fokus auf Nachhaltigkeit)
- Recyceltes Plastik
- GOTS (Siegel für biologisch erzeugte Naturfasern)
- Klimakompensation
- Hergestellt in Dänemark
- Hergestellt in der EU
- Soziale Verantwortung
- Nordic Svan Ecolabel (das skandinavische Umweltsiegel)
- Holz aus nachhaltiger Holzwirtschaft
Deshalb haben wir 2025 ein Lexikon über Zertifizierungen erstellt, damit du sehen kannst, ob die Autorennbahn oder die Puppe eine oder mehrere Zertifizierungen hat, und nachlesen kannst, was das ganz konkret bedeutet. Dieses Lexikon findest du hier.
Ziel 2026:
Das Zertifizierungslexikon in unseren anderen Sprachen (Schwedisch, Norwegisch, Finnisch, Niederländisch, Deutsch, Englisch, Polnisch und Französisch) implementieren und sicherstellen, dass wir Zertifizierungen gemäß ihren jeweiligen Regelwerken korrekt kommunizieren.
Ziel 2025:
Herausfinden, welche Zertifizierungen am relevantesten sind, um darüber zu informieren,
und es technisch möglich machen, sie anzuwenden.
Ziel 2024:
Wir möchten unseren Kunden über unsere neuen Suchfilter erzählen und sie ab jetzt konsequent verwenden.
Untersuchung der Klimabilanz unserer Kartons in Bezug auf Größe.
Ziel 2023:
Nachhaltigkeitsfilter definieren und in unser Kategoriensystem integrieren.
Unsere Methode:
- Die Erfassung, Aktualisierung und Kommunikation von Informationen zu Zertifizierungen automatisieren
- Sicherstellen, dass wir die jeweiligen Regeln der einzelnen Zertifizierungen zur Kommunikation einhalten
Status Februar 2026:
Wir werden ständig klüger, und gerade als wir dachten, keine Regeln zu verletzen, meldete sich ein freundlicher Mitarbeiter von FSC Dänemark bei uns. Wir haben sofort zum Korrekturmittel gegriffen.
Kurz gesagt: Nach der Einführung des Zertifizierungslexikons wurden wir darauf aufmerksam gemacht, dass einige Zertifizierungssysteme verlangen, dass man als Händler zertifizierter Waren nur dann über die Zertifizierung informieren darf, wenn man dafür zugelassen ist und anschließend eine Lizenz erworben hat. Wenn wir diese Lizenz nicht haben, dürfen wir nichts darüber sagen. Das dient natürlich dem Schutz vor irreführendem Marketing. Es ist schade, dass wir nicht darüber informieren dürfen, wenn ein Hersteller sich die Mühe gemacht hat, FSC-zertifiziertes Holz für die Herstellung von Spielzeug zu verwenden – aber Regeln sind Regeln, und die halten wir selbstverständlich ein. In der kommenden Zeit werden wir alle Texte in allen Sprachen durchgehen und sämtliche Hinweise auf die FSC-Zertifizierung entfernen. Daher wird diese Zertifizierung beim Spielzeug nicht mehr erwähnt werden können, was jedoch nicht zwangsläufig bedeutet, dass das Spielzeug sie nicht hat.
Wir freuen uns darauf, Zugang zu digitalen Werkzeugen zu bekommen, die die Erfassung und Aktualisierung von Dokumentationen sowie die Anpassung der Kommunikation an neue Regelungen in diesem Bereich zu einer überschaubareren Aufgabe machen.
Status April 2025:
Wir haben die Erfassung von Informationen über Zertifizierungen automatisiert und erweitern fortlaufend um weitere Zertifizierungen, sobald wir neue entdecken.
Wir sind dabei, ein Lexikon zu erstellen und uns genau damit auseinanderzusetzen, was jede einzelne Zertifizierung bedeutet. Sobald das Lexikon online ist, wird man in der Spielzeugbeschreibung sehen können, ob das Spielzeug eine oder mehrere Zertifizierungen hat. Über einen Link gelangt man dann zum Lexikon und zu weiteren Informationen darüber, was die jeweilige Zertifizierung konkret bedeutet.
Status Januar 2024:
Wir haben Suchfilter für eine grünere Wahl definiert und sie Seite an Seite mit anderen Suchfiltern im Auswahlmenü wie „Alter“, „Funktion“ oder „Preis“ gesetzt. Unsere Fragebögen wurden bereits an circa 80 % unserer Lieferanten geschickt und von etwa 70 % haben wir bis dato eine Antwort erhalten. Die Fragebögen werden immer noch laufend verschickt. Bei etwa 4000 Spielwaren haben wir neue Informationen bereits gespeichert. Unser Übersetzerteam hat das Ganze auf Deutsch, Finnisch, Norwegisch, Schwedisch und Holländisch übersetzt - da wir in diesen fünf Ländern Webshops betreiben.
Wir erleben viele verschiedene Reaktionen auf unsere Nachhaltigkeitsstrategie. Einige der Firmen, von denen wir Waren beziehen, sind davon begeistert. Andere wiederum sind überrascht oder reagieren gar nicht auf unsere Anfrage. In Sachen Gesetzgebung tut sich momentan einiges und Unternehmen werden zunehmend dazu verpflichtet, ihre Daten in Bezug auf Produktion und Nachhaltigkeit transparent zu machen - und das begrüßen wir sehr. Und da wir auch Lieferanten aus Ländern außerhalb der EU (darunter auch das Vereinigte Königreich) haben, müssen sich diese gründlich mit der Gesetzgebung der EU auseinandersetzen, wenn sie weiterhin Spielzeug an uns liefern möchten. Und das geschieht oft nicht von selbst.


Das grüne Ziel Nr. 3 der ToyAcademy: Optimierung der Verpackung
Als Webshop müssen wir viele Entscheidungen treffen, was das Verpacken für das bestellte Spielzeug betrifft. Wir haben ein großflächiges robotergesteuertes Hauptlager im dänischen Ort Holstebro, das wir uns mit dem Unternehmen CChobby teilen. Hier wird alles sorgfältig in Kartons und Luftpolsterfolien verpackt. Obwohl Spielzeug auch in der Fabrik verpackt wird, ist es wichtig, dass es auf dem Weg zum Kunden unbeschadet ankommt. Es ist nicht nachhaltig, wenn durch eine unzureichende Verpackung Spielzeug beschädigt wird und entsorgt werden muss. Daher packen wir Spielzeug sorgfältig ein, um es zu schützen, bevor wir es losschicken.
Doch was können wir tun, um die Umweltbelastung und den sozialen Ressourcenverbrauch zu minimieren, welche durch die Verpackung entstehen?
Ziel 2026:
Übertragen aus 2025: Ein leicht zugängliches Materiallexikon in unserem Webshop erstellen
Ziel 2025:
Ein leicht zugängliches Materiallexikon in unserem Webshop erstellen
Ziel 2024:
Eine ToyAcademy Tragetasche für alle 6 Länder entwickeln und herstellen, die aus recyceltem Plastik bestehen soll.
Ziel 2023:
Verpackungslösungen finden, die nachhaltiger sind.
Methode:
- Untersuchen, welche Material- und Herstellungsmöglichkeiten es für eine Tragetasche gibt
- Herausfinden, was im Lager an Verpackung verwendet wird
- Herausfinden, wie wir die körperliche Belastung von Lagermitarbeitern so gering wie möglich halten können
- Herausfinden, welche Energieformen im Lager angewendet werden
- Untersuchung der Klimabilanz unserer Kartons in Bezug auf Größe.
Status Februar 2026:
Wir stellen das Lexikon fertig und überlegen, wie wir es auf unserer Website veröffentlichen sollen.
Status Januar 2024:
Für Dänemark haben wir nun eine Tragetasche, die aus 100 % recyceltem Plastik besteht. Das entspricht fünf Plastikflaschen. Sie ist strapazierfähig und langlebig und hat einen Reißverschluss aus Metall, der abgetrennt ebenfalls recycelt werden kann. Im Laufe des Jahres möchten wir diese Tasche auch in den anderen Ländern lancieren.
Wir haben diverse Fakten, die unser robotergesteuertes Lager betreffen, untersucht. Hier kannst du lesen, was wir herausgefunden haben:
Wir senden unsere Pakete aus unserem Lager in Holstebro in Dänemark, das wir mit unserem Schwesterunternehmen CChobby teilen. Lagerroboter sorgen für ein effektives und fehlerfreies Handling von Verpackung, damit unsere Kunden schnell ihre bestellten Waren erhalten.
Bis dato wissen wir das Folgende über unsere Verpackung und die Verpackungsprozesse im Lager der ToyAcademy:
- Das Material für die verwendeten Kartons stammt ausschließlich aus nachhaltiger Forstwirtschaft.
- Die Größe der Kartons sind Standardgrößen. Das bedeutet, dass unser Spielzeug manchmal in einem Karton kommt, der eigentlich zu groß ist und daher unnötig viel Platz beim Transport benötigt. Mehrere Größen einzuführen bedeutet einen erhöhten Ressourcenverbrauch im Lager, daher ist es keine einfache Berechnung. Wir untersuchen aktuell, ob es sich lohnen könnte, die Luft in unseren Kartons zu reduzieren, damit man Treibstoff beim Transport sparen kann.
- Das Lager ist kühl, da es ja von Robotern gesteuert wird, insofern ist der Heizaufwand gering. Als Heizform wird Fernwärme angewendet.
- Das Klebeband, das zum Verkleben von Kartons verwendet wird, besteht aus Polypropylen, einem verbreiteten Kunststofftyp, der wiederverwertet werden kann. Da es Roboter sind, die das Klebeband verwenden, kann man damit rechnen, dass keine Verschwendung stattfindet.
- Als Klebemittel wird Latex verwendet, welches von Gummibäumen stammt, samt Kohlenwasserstoffharz, das auch für gängige Klebeband-Typen verwendet wird.
- Die Fahrzeuge im Lager sind elektrisch betrieben.
- Damit Waren beim Transport nicht beschädigt werden, wird Füllmaterial verwendet. Dafür verwendet unser Lager aktuell Luftpolsterkissen. Das dafür verwendete Plastik ist sehr dünn.
- Das Plastik, mit dem wir beispielsweise den „Kreisel Mini Nordic“ einpacken, besteht aus Polypropylen und kann recycelt werden.


Das grüne Ziel Nr. 4 der ToyAcademy: Unser Wissen und unsere Kommunikation über Nachhaltigkeit optimieren
Auch wir haben bei Null angefangen, was Nachhaltigkeit und die damit verbundenen Begriffe betrifft. Wir hatten von Anfang an ein großes Interesse an der Erhaltung des Planeten und dessen Bewohnern, doch hatten unsere Mitarbeiter anfangs kein großes Fachwissen zum Thema Nachhaltigkeit. Doch das hat sich mittlerweile schrittweise geändert - und wir sind mitten in einem spannenden Prozess.
Unser Head of Communication, Kristina Hobbs (auch bekannt als Tante Pflanze, Tante Grün und Tante Text), hat die Sache schließlich in die Hand genommen und gemeinsam mit Kollegin und Webshop- und Contentkoordinatorin Emilie Lønholm (auch bekannt als Tante Roboter, da sie sich als Expertin in Sachen automatisierter Textaufgaben, Prozesse und SEO-Optimierung erwiesen hat) im Laufe der Jahre jede Menge Wissen und Informationen zum Thema zusammengetragen.
Ziel 2026:
Die Zuständigkeit für Nachhaltigkeitsstrategie und -kommunikation neu überdenken, da es mit neuerer Gesetzgebung eine immer größere Aufgabe wird, die Compliance sicherzustellen.
Ziel 2025:
Die Entwicklung weiterhin verfolgen.
Ziel 2024:
Die Entwicklung von Gesetzgebung, Vorschriften und eventuellen Änderungen laufend beobachten.
Ziel 2023:
Kompetenzen in Sachen Nachhaltigkeit stärken, um eine Nachhaltigkeitsstrategie entwickeln zu können und klären, ob ein internes Nachhaltigkeitsprotokoll sinnvoll ist.
Methode:
Quellen aufsuchen, die unser Wissen und unsere Kompetenzen bereichern: Wir waren diesbezüglich beispielsweise in einem tollen Programm im Kopenhagener Erhvervshus (hier werden Unternehmen in verschiedensten Belangen der Unternehmensentwicklung beraten), haben in Interviews mit großen Tageszeitungen teilgenommen, und unser Wissen mithilfe von Verbraucherberatungen, fachlichen Organisationen, Informationen der EU, der dänischen Umweltbehörde und einer Menge anderer Wissensquellen erweitert.
Status Januar 2024:
Unser Beratungsprogramm beim Kopenhagener Erhvervshus haben wir erfolgreich abgeschlossen. Wir haben unsere Nachhaltigkeitsstrategie fertig entwickelt und formuliert und uns dazu entschieden, bestimmte Punkte in Form eines Nachhaltigkeitsprotokolls durchzusetzen, obwohl unser Unternehmen eigentlich nicht groß genug für diese Anforderungen ist.
Das grüne Ziel Nr. 5 der ToyAcademy: Ein neuer Spielkamerad
Wir möchten Kunden und Lieferanten positive und konkrete Geschichten über all die kleinen, sehr inspirierenden Aktivisten-Unternehmen erzählen, die jeden einzelnen Tag neue, mutige Gedanken denken und sie in die Tat umsetzen. Sie können uns andere dazu inspirieren, nachhaltigere Entscheidungen zu treffen.
Wir kennen viele kleine Idealisten auf der ganzen Welt, und wir möchten sehr gern über sie erzählen. Wir kennen auch große Unternehmen, die über mehr Ressourcen verfügen, und über die möchten wir ebenfalls berichten. Das tun sie allerdings oft schon sehr gut selbst, daher wird unser Fokus zunächst eher auf den kleineren liegen.
Wir wollen diese positiven Geschichten über den Fokus auf Nachhaltigkeit sowohl erzählen, um Kunden darüber zu informieren, was es in der Praxis eigentlich bedeutet, Spielzeug auf eine nachhaltigere Weise zu produzieren, als auch um unsere Produzenten und Lieferanten weltweit dazu zu bewegen, den Mut zu haben, Nachhaltigkeit in ihre Methoden zu integrieren.
Vielleicht ein paar Plastikbinder weniger verwenden, wenn sie das Spielzeug verpacken. Vielleicht Puppenkleidung aus Pflanzenfasern nähen. Vielleicht sämtlichen Restkunststoff recyceln. Vielleicht Hühner halten, die alle Reste aus der Kantine fressen können. Vielleicht Windräder oder Solaranlagen aufstellen.
Ziel 2026:
Sicherstellen, dass wir die guten Geschichten dokumentieren können, da die Anforderungen an Dokumentation steigen.
Ziel 2025:
Über ausgewählte Lieferanten berichten, die auf einzigartige Weise mit Nachhaltigkeit arbeiten oder sich besonders dafür eingesetzt haben, die Ressourcen der Erde zu bewahren.
Ziel 2024:
Über unsere Sponsorentätigkeit mit der Umweltorganisation Plant et Træ kommunizieren
Methode:
- Infrage kommende „Spielkameraden“ aufsuchen
- Eine Abmachung treffen, ökonomische Ziele für Spenden definieren und unseren neuen Spielkameraden auf unserer Webseite erwähnen
- Digitale Voraussetzungen für Kundenspenden schaffen.
Status 2026:
Denn egal, wie gern wir die Geschichte teilen würden, es folgt immer auch die Anforderung, die Wirkung zu dokumentieren. Es ist eine große Aufgabe, die Wirkung von z. B. zehn jährlichen Ausflügen für die Mitarbeitenden einer indonesischen Holzfabrik und ihre Kinder zu dokumentieren. Oder die Wirkung davon, Diversität bei Neueinstellungen zu priorisieren. Oder sich für Restholz aus einer Möbelfabrik zu entscheiden, statt ganz neue Bäume zu fällen und sie aus einem anderen Land heranzuschaffen.
Wir verstehen den Sinn der Dokumentationsanforderung gut. Gleichzeitig bedauern wir, dass gute alte Vertrauensbasis inzwischen der Vergangenheit angehört. Wir wissen auch, dass diese Anforderungen einige Produzenten davon abhalten werden, sich sonst eigentlich gern engagiert einzusetzen.
Status 2025:
Wir haben eine Reihe guter Geschichten ausgewählt, die wir 2025 mit Freude teilen möchten.
Status Januar 2024:
Wir haben eine Zusammenarbeit mit der dänischen NGO „Plant et Træ“ etabliert, die wir mit einer jährlichen Spende unterstützen. Darüber hinaus sind wir dabei, eine Funktion in unserem Shop einzurichten, mit der unsere Kunden beim Check-out einen Baum spenden können. Wir lassen euch wissen, wann es so weit ist.


Das grüne Ziel Nr. 6 der ToyAcademy: Grüne Botschaften
Wir möchten unseren Kunden und Geschäftspartnern gerne konkrete positive Erfahrungen und Geschichten mit unseren kleinen und großen inspirierenden Unternehmen erzählen, die sich aktiv für eine nachhaltige Spielzeugwelt einsetzen, mutig und innovativ Neues ausprobieren und spannende Ideen ins Leben rufen. Denn sie inspirieren uns andere und ermutigen uns, auch nachhaltiger zu denken und zu handeln.
Wir kennen inzwischen einige passionierte Menschen und wir möchten gerne ihre Bemühungen und ihre Vision honorieren, indem wir ihren Einsatz mit unseren Kunden und Geschäftspartnern teilen. Manchmal sind sie jedoch selbst erstaunlich gut darin und daher konzentrieren wir uns jetzt einmal vor allem auf die kleineren Unternehmen.
Wir möchten mit unseren Kunden diese positiven Geschichten teilen, um darüber zu informieren, was es eigentlich bedeutet, nachhaltiges Spielzeug zu produzieren, aber auch, um Spielzeugproduzenten und -lieferanten weltweit anzuregen, Konzepte der Nachhaltigkeit in ihre Produktionsmethoden zu integrieren. Vielleicht können sie angeregt werden, Plastikstrips zu sparen oder eine Puppe aus Pflanzenfasern herzustellen. Vielleicht fällt ihnen ein, dass überschüssiges Plastik wiederverwendet werden kann. Vielleicht halten sie ein paar Hühner, die sich um die Küchenreste der Kantine kümmern. Oder vielleicht denkt man auch in Sachen Energie um und verwendet Wind- oder Solarenergie.
Ziel 2024:
Positive Entwicklungen, Bemühungen und Neuigkeiten in Bezug auf nachhaltige Entscheidungen und Tendenzen ausgewählter Spielzeugproduzenten mit Kunden und Partnern zu teilen.
Methode:
Wir möchten Erfolge, Triumphe und positive Entwicklungen von Spielzeugproduzenten, mit denen wir eine bestehende Zusammenarbeit haben, teilen. Eventuell wählen wir 6 Fallbeispiele. Wie können diese am besten vermittelt werden?
Status Januar 2024:
Wir haben einige gute Beispiele gefunden und ausgewählt. Wir arbeiten jetzt daran, diese 2024 zu präsentieren.
Das grüne Ziel Nr. 7 der ToyAcademy: Abfall sortieren und Wiederverwertung
Manchmal sind auch wir Spieltanten von Betriebsblindheit betroffen. Mitten in all unseren eifrigen Bemühungen um Nachhaltigkeit haben wir komplett übersehen, dass wir in unserem Büro unseren Abfall ordentlich sortieren sollten. Wir sind etwa 22 Mitarbeiter in unserem Büro in Dänemark und der aktualisierten Gewerbeabfallverordnung von 2023 gemäß müssen wir unseren Abfall in 10 verschiedene Typen Abfall sortieren. Daher haben wir beschlossen, dies 2024 zu einer Priorität zu machen, und die Handhabung unseres Abfalls unter Kontrolle zu bringen.
Natürlich sind 22 Menschen auch 22 private Menschen. Um Gegenständen aus unseren privaten Haushalten, die wir nicht mehr benötigen, ein neues Zuhause zu geben, haben wir beschlossen, ein Tauschregal im Büro zu etablieren, damit unsere abgelegten Gegenstände ein neues Zuhause bei Kollegen oder deren Kindern bekommen können.
Ziel 2024:
Sortiersysteme und Container für Abfall am Arbeitsplatz zur Verfügung stellen und laufend kontrollieren, wie das funktioniert.
Tauschregal etablieren. Wir möchten damit erreichen, dass brauchbare Gegenstände eine verlängerte Lebensdauer bekommen und unnötigen Abfall vermeiden.
Methode:
Bei der Hausverwaltung anfragen, wie wir die Abfallsortierung mit 10 Abfallstationen bestmöglich umsetzen können, um gewährleisten zu können, dass der Abfall auch abgeholt werden kann. Wir finden ein passendes Regal für unser Tauschprojekt und stellen es auf.
Status Januar 2024:
Wir haben uns mit der Hausverwaltung in Verbindung gesetzt und sind dabei, einen Platz für unser neues Regal zu finden.
Begleite unseren Prozess. Hier kannst du laufend über zukünftige Ziele und Neuigkeiten in Verbindung mit der Nachhaltigkeitsstrategie der Spieltanten lesen.
Unter bei findest du kleine Updates über unsere aktuellen Arbeitsprozesse und Ziele. Manchmal werden Ideen zu handfesten Zielen und manchmal nicht.
Januar 2024:
Die aktualisierte EU-Gesetzgebung zu Glitzer und Glimmer hat für ein regelrechtes „Glitzer-Gate“ in unserem Büro gesorgt. Denn es ist gar nicht so einfach, alle Spielsachen und Spielmaterialien, die von den neuen Regeln betroffen sind, zu entfernen. Denn es gibt ja keine Liste, auf der alles aufgelistet ist, das Glitzer oder Mikroplastik enthalten könnte. Daher haben wir mit den Spielzeugproduzenten begonnen, bei denen wir sicher waren, dass deren Waren Glitzerpartikel enthalten.
Doch wurden wir immer wieder - auch durch unsere aufmerksamen Kunden - aufmerksam auf Waren gemacht, die Glitzer enthielten, beispielsweise auf bestimmte Bastelsets. Glitzer ist offenbar ein Schlingel, der sich in wirklich vielen Produkten versteckt.
Eigentlich dürften wir laut der Gesetzgebung die bereits gelagerten Spielsachen mit Glitzer noch verkaufen. Nur produziert darf nicht mehr werden. Trotzdem. Wir sind uns einig geworden, dass wir trotz eines großen Verlustes - da wir ja wirklich viel eingekauft hatten - keine Waren mit Glitzer verkaufen möchten. Manche Waren konnten wir an die Produzenten gegen eine Rückerstattung zurücksenden, manche nicht.
Vermutlich gibt es immer noch Waren mit Glitzer, die wir übersehen haben. Daher sind wir dankbar, falls unsere Kunden etwas entdecken und uns dies mitteilen. Denn dann entfernen wir die besagte Ware umgehend aus unserem Webshop.
Wir sind mit den betreffenden Produzenten immer noch im Geschäft, waren aber enttäuscht, dass diese es unterlassen haben, uns über die damals bevorstehende Gesetzgebungsänderung, die Glitzer betrifft, zu informieren. Denn wir als Spielzeugunternehmen haben bedauerlicherweise nichts davon gewusst und große Bestände eingekauft. Wir hätten es gerne vermieden, unnötige Ausgaben und Aufwände für ein unerwünschtes Produkt zu erbringen, um dann auf einem ganzen Lager mit diesen Waren sitzenzubleiben. Wir sorgen natürlich dafür, dass die Spielsachen nicht im Müll landen, sondern versuchen den Glitzer aus den Verpackungen zu fischen, damit man mit dem Spielzeug noch spielen kann.
In Bezug auf die neuen Regelungen zu losem Mikroplastik & Glitzer hoffen wir, dass man sich dabei sowohl um Produzenten als auch um Händler und Kunden Gedanken macht, damit es keine untragbaren ökonomischen Konsequenzen für die Betroffenen mit sich zieht. Glitzer-Gate ist eine kostspielige Angelegenheit für uns geworden. Wir unterstützen eine Entwicklung in eine plastikfreie Zukunft aus vollem Herzen, doch empfinden wir es als schade, wenn ein Nischen-Webshop wie wir so einen hohen Preis zahlen muss.
Eine letzte Neuigkeit zum Thema Glitzer ist Glitzer-Schleim. Denn diesen kann man selbst herstellen, er ist transparent und ist kompakt und fest, wenn er getrocknet ist. Dadurch hat man keine losen Glitzerpartikel. Trotzdem wird das Ganze immer noch auf dieselbe Weise hergestellt und ergibt immer noch dieselben Probleme, wenn es weggeschmissen wird. Die Gesetzgebung betrifft zwar nur losen Glitzer, doch damit ist nicht das ganze Problem gelöst, wie es scheint.


ÜBERLEGUNGEN UND MASSNAHMEN 2023
Sollen wir das Nordic Swan Label - das nordische Umweltzeichen - hervorheben?
Ein Teil unserer Strategie ist, dass wir die spezifischen Vorteile in Bezug auf Nachhaltigkeit bei einzelnen Produkten nicht hervorheben. Wir versuchen zu informieren, anstatt hervorzuheben.
Doch das stellt uns vor ein paar Herausforderungen.
Denn wir haben beispielsweise eine Menge Spielzeug der dänischen Firma Dantoy, die Kunststoffspielzeug für pädagogische Einrichtungen und private Kunden herstellt. Dantoy bemüht sich bekannterweise bereits seit vielen Jahren um Nachhaltigkeit. CO₂-Berichte, Wiederverwertung von Kunststoffen, Bewusstsein über die Problematik von Mikroplastik, Plastic Change, Bioplastik, Einsammeln von Plastik-Fischernetzen für die Produktion von Spielzeug sind hier schon jahrelang Thema - und die Produkte tragen das Nordische Umweltzeichen.
Bei Dantoy gibt es vielfältige Ausgaben desselben Typen Spielzeug. Lasst uns als Beispiel einen Eimer aus Kunststoff verwenden. Das Eimerchen erfüllt bei allen Varianten denselben Zweck, kann aber entweder aus umgeschmolzenen Fischernetzen, aus Bioplastik oder aus neu produziertem Kunststoff hergestellt sein. Und sie tragen verschiedene Namen. Wir möchten unseren Kunden gerne zeigen, aus welchem Material die verschiedenen Eimer bestehen. Das kann man in der Übersicht mit vielen verschiedenen Spielsachen nebeneinander sehen. Unter dem Produktbild pflegen wir 1 oder 2 Zeilen über das Material zu schreiben.
Aber wenn wir unserer neuen Strategie folgen wollen, sollten wir nichts in dem Kurztext hervorheben.
Das macht es unseren Kunden natürlich schwer, zu erkennen, was der Unterschied zwischen 5 fast identisch aussehenden Sandeimerchen ist - wenn der Unterschied nämlich vor allem in Nachhaltigkeitskriterien liegt.
Sollen wir hervorheben, wenn ein Produkt das Nordische Umweltzeichen hat? Viele Kunden sind es gewohnt, nach Waren mit Umweltsiegel zu suchen, würde deren Erwähnung dann nicht eine gute Idee für unseren Webshop sein?
Hm, das ist etwas, worüber wir nachdenken müssen.
Emballage/Verpackung und Lager
Es ist ein Teil des Prozesses in Richtung Nachhaltigkeit, sich als Unternehmen über Gewohnheiten bewusst zu werden. Ein offensichtlich sinnvoller Bereich ist dabei natürlich die Verpackung. Wir senden jeden Tag Tausende Pakete an unsere Kunden. Was verwenden wir dabei? Und was können wir im Verpackungsbereich an Ressourcen einsparen?
Unsere Pakete werden vom dänischen Holstebro aus geschickt, das wir mit CChobby teilen. Dies ist ein fantastisches robotergesteuertes Lager, das unsere Verpackungsverfahren wesentlich effektiver gemacht hat. Dadurch erhalten unsere Kunden ihre Bestellungen schneller und die Fehlerquote wurde wesentlich vermindert.
Das wissen wir über unsere Verpackungsprozesse und Emballage:
- Der Karton stammt aus nachhaltiger Forstwirtschaft.
- Dadurch, dass das Lager von Robotern gehandelt wird, ist nur ein geringer Heizaufwand notwendig
- Das Klebeband, das wir zum Verschließen von Kartons verwenden, ist aus Polypropylen, ein gängiger Typ Plastik. Da Roboter das Klebeband verwenden, kann man zumindest damit rechnen, dass es sparsamer als von Menschen verwendet wird. Das Klebemittel darin ist Latex, das von den Kautschukbäumen stammt, samt Kohlenwasserstoffharz, das für alle gängigen Klebebänder verwendet wird.
- Die Lagerfahrzeuge sind elektrisch betrieben.
- Als Füllmaterial werden Luftpolsterkissen aus ganz dünnem Plastik verwendet.
- Das Plastik, mit dem beispielsweise den beliebten Gonge-Kreisel einpacken, ist ebenfalls Polypropylen und kann recycelt werden.
- Wir verwenden immer weniger Einwegplastik.
Die Kommunikation mit unseren Kunden über unsere Nachhaltigkeitsparameter:
Ab 2023 haben wir die neuen Nachhaltigkeits-Parameter im Webshop etabliert. Das heißt, dass unsere Kunden, wenn sie sich Spielzeug auf unserer Webseite ansehen, ein Dropdown-Auswahlmenü verwenden können, um über “Eine grünere Wahl” Informationen über Zertifizierungen wie GOTS, über EU-Produktion, Haltbarkeit oder andere Eigenschaften finden zu können. Ganz je nachdem, was man selbst als wesentlich erachtet.
Man kann auch mehrere gleichzeitig auswählen. Falls du zum Beispiel “Eimer” suchst, kann man mithilfe der Filter auswählen, nur Eimer mit bestimmten nachhaltigen Qualitäten anzuzeigen - beispielsweise, ob das Produkt aus recyceltem Plastik oder ob es in Dänemark, Deutschland oder der EU produziert sein soll.
Es ist für unsere Copywriter ein großes Stück Arbeit, dafür zu sorgen, dass Spielzeug auf diese Weise vorsortiert werden kann. Daher betrifft diese neue Auswahlmöglichkeit bei weitem nicht unsere gesamte Spielzeugauswahl. Doch das kommt noch. Von jetzt an wird neues Spielzeug im Webshop mit dem “Eine grünere Wahl”-Filter eingespeichert. Das Spielzeug, das wir schon lange im Webshop verkaufen, werden wir mit der Zeit in die neuen Filterkategorien einarbeiten.
November 2022:
Erste Gedanken nach der Beratung durch Dansk Erhverv 2022:
Dansk Erhverv, also die Dänische Handelskammer, ist das dänische Netzwerk für Dienstleistungsbranchen in Dänemark und eine der größten Berufsverbände des Landes, der u. A. in Sachen Nachhaltigkeitsstrategien berät.
Wir müssen nach unseren Beratungsgesprächen konstatieren, dass es eine Herausforderung darstellt, Bemühungen von Produzenten in Sachen Klima zu kommunizieren - vor allem, wenn diese keine internationalen Zertifikate vorweisen können. Ein gutes Beispiel ist ein alter Favorit der ToyAcademy, nämlich Plantoys aus Thailand.
Die Spieltanten haben Plantoys in Thailand vor einigen Jahren besucht und konnten mit eigenen Augen sehen, wie sehr sich Vitool Patel von Plantoys einsetzt, um verantwortlich mit Ressourcen umzugehen - ob es nun um Holz, Energie oder die involvierten Arbeitskräfte geht. Hier wird u. A. für die ökonomische Sicherheit der Angestellten, für Schulbildung der Kinder, Sicherheit am Arbeitsplatz, wiederverwendbare Energien bei der Herstellung, ein zirkuläres Verwenden von Ressourcen und verantwortungsvolles Umgehen mit Abfällen gesorgt.


Aber da es keine offiziellen Kontrollorgane gibt, die jährlich internationale Standards überprüfen, hat Plantoys kein Zertifikat. CO₂-neutrale oder -schonende Maßnahmen sind schwer nachzuweisen. Daher wird die große Arbeit, die Vitool und Plantoys in eine verantwortungsvolle Spielzeugproduktion investieren, nicht so viel hervorgehoben - weil sie in keine messbaren und international anerkannten Kategorien passt.
Und wir müssen anerkennen, dass wir weiter daran arbeiten müssen, veraltete sprachliche Floskeln und Beschreibungen aus unserem Webshop zu entfernen. Denn Ausdrücke wie „nachhaltiges Holz“, „umweltfreundliche Kinderschminke“ oder „chemiefreie Puppenkleidung“ sind zu schwammig und leider noch sehr verbreitet - und dürfen faktisch nicht mehr verwendet werden.
“Nachhaltigkeit” ist gekommen, um zu bleiben.
Nicht nur was Produkte und Partnerunternehmen betrifft, machen wir uns Gedanken über Nachhaltigkeit. Wir untersuchen auch laufend, wie wir dafür sorgen können, dass Nachhaltigkeit auch in unsere Unternehmensstrategie und unseren Alltag am Arbeitsplatz eingeht. Es geht also um Unternehmenskultur und darum, zu wissen, was wir uns für unser Unternehmen, unsere Ziele und unsere Mitarbeiter wünschen.
Seit jeher ist es unser Bestreben, mithilfe von sorgfältig ausgewähltem Spielzeug dafür zu sorgen, dass Kinder spielerisch in ihren Kompetenzen und in ihrer Entwicklung gefördert werden. Wir finden Spielzeug für ALLE Kinder, egal, in welchem Entwicklungsstadium oder auf welchem Kompetenzniveau sie sich gerade befinden und glauben fest daran, dass alle Kinder ein Recht auf sicheres und qualitatives Spielen haben.
Wir arbeiten daher auch mit der dänischen Nothilfe der Volkskirche zusammen, wo wir vor einiger Zeit an einer Spendenaktion für Spielzeug in Flüchtlingslagern teilnahmen.
Und darum sorgen wir auch für eine Menge kostenloser Inspiration und Information - beispielsweise in Form eines Podcasts (auf Dänisch), Blogartikeln, Guides und mehr auf unserer Webseite und unseren sozialen Medien, wo Eltern und andere Erwachsene über alles Mögliche zum Thema Spielen und Förderung von Entwicklung und Kompetenzen nachlesen können. Da geht es um Spieltraditionen, aber auch um Themen wie Feiertage, Inklusion, Gemeinschaft, sprachliche Kompetenzen oder spezielle Interessen.
Und daher ist es für uns etwas Natürliches, über Nachhaltigkeit nachzudenken - denn es geht darum, die Welt in einem ordentlichen Zustand zu hinterlassen. Wir möchten gerne einen Unterschied machen - und zwar für Kinder UND für die Umwelt.
In den kommenden Monaten beginnen wir damit, Nachhaltigkeit in unsere Unternehmensstrategie einzubinden. Das wird spannend.
Auch in unsere Personalpolitik wollen wir Nachhaltigkeit, beispielsweise im sozialen Sinne, integrieren. Und - sie fließt auch in unser Handeln ein: wie wir einkaufen, wie wir Abfall entsorgen und uns generell als Verbraucher verhalten. Kleine Schritte - doch die ersten sind gegangen.
„Woraus ist das gemacht?“
Das ist eine Frage, die wir uns momentan oft stellen. „Aus welchem Material besteht XY?“ Dabei geht es sowohl um Spielzeug für unseren Webshop als auch um Büromöbel, unser Essen, unsere Verpackungen und sogar unsere feine ToyAcademy-Tragetasche, die es bis dato leider nur in Dänemark gibt. Woraus ist sie gemacht? Und könnte man das Ganze in Bezug auf Nachhaltigkeit noch besser machen?
Zukunftsgedanken
Wenn man als Unternehmen in eine neue Richtung geht, dann sind auch immer Unternehmensberater involviert. Es werden Dialogmaßnahmen erarbeitet, Slides, PDFs und Guides entworfen und man könnte fast glauben, dass man eine Präsentation für eine Ausstellung vorbereitet. All diese Instrumente sind wichtig und sorgfältig eingesetzt und wirklich sinnvoll, wenn man sich damit auseinandersetzt.
Trotzdem müssen wir uns immer noch um unseren Webshop kümmern. Ein gut funktionierender Webshop kommt mit einer Menge Aufgaben und fordert einen täglichen Einsatz des Teams. Daher ist es manchmal herausfordernd, Zeit zu finden, die neuen Werkzeuge zu verstehen und umzusetzen.
Und wenn man nicht aufpasst, dann verstauben die E-Mails in der Inbox.
Kann Spielen „grüner“ werden?
Wir haben Lust, ein paar der schönen Geschichten zu erzählen, die wir auf der vergangenen (und total märchenhaften) Spielzeugmesse in Nürnberg im Gespräch mit verschiedenen tüchtigen Spielzeugfabrikanten aus aller Welt erfahren haben.
Wir beobachten, dass viele Spielzeughersteller ein echtes Engagement zeigen, um ihre Produktionsweise und ihre Produkte nachhaltiger zu gestalten. Dies verdient Anerkennung!
Wir hoffen, dass wir im Laufe der nächsten Monate mehr Zeit dazu finden, ein paar Artikel zu schreiben, in denen wir unseren Kunden ein paar Marken vorstellen und darüber erzählen, wie eine oder mehrere Nachhaltigkeitsmaßnahmen erfolgreich umgesetzt wurden. Auf diese Weise erhalten die Bemühungen der Spielzeugproduzenten die verdiente Aufmerksamkeit und wir hoffen, dass wir dadurch auch andere Brands inspirieren können, sich mehr für Nachhaltigkeit in der Spielzeugwelt einzusetzen.
Auch haben wir uns schriftlich an über 50 Lieferanten und Produzenten gewendet. Ein paar haben uns geantwortet, und während ein paar noch nicht ganz in die Gänge gekommen sind - und dann gibt es eine Menge, die ihre erfolgreichen Nachhaltigkeitsmaßnahmen einfach noch nicht so richtig mit der Welt geteilt haben.
Damit möchten wir gerne helfen. Wir wissen nämlich, dass unsere Kunden gerne mehr über das Spielzeug, das sie bei uns kaufen, wissen möchten. Und wir wissen auch, dass unsere Kunden wissen, dass wir die Dinge gerne so darstellen, wie sie sind.
Es fehlt uns also eine Plattform für diese Geschichten. Denn auch wenn man „nur“ ein kleines Familienunternehmen in Indonesien für Holzspielzeug ist, so kann es durchaus sein, dass man eine wertvolle Geschichte zum Erzählen hat, die womöglich auch größere Produzenten dazu anregen kann, Verhalten und Strategien zu überdenken.
Doch wie könnte diese Plattform heißen? Tipps für grünes Spielen von Tante Grün? Grüne Spieltipps? Grüne Geschichten? Geschichten aus der Welt des grünen Spielens? … Hm!
So sieht es also aus, wenn sich die Spieltanten um eine nachhaltigere Welt des Spielens bemühen. Wir versuchen, unsere Kunden über neue grüne Entwicklungen am Laufenden zu halten und unsere Tanten-Ohren trotz aller Herausforderungen steif zu halten.














